Thomas Schaaf zieht Belek-Bilanz

Nur das Wetter spielte nicht mit

Hatte selten so viel Spaß im Trainingslager: Thomas Schaaf

Bremen - Weg aus Belek, zurück in Bremen. Das zwölfte Werder-Trainingslager in der Türkei ist vorbei. Heute Nachmittag um kurz nach 14.00 Uhr landete der Bremer Tross in der Heimat. „Insgesamt können wir mit der Woche sehr zufrieden sein“, sagt Trainer Thomas Schaaf und zieht eine Belek-Bilanz:

Die Spiele: Durch Siege gegen Trabzonspor (2:0) und im Finale gegen den VfL Wolfsburg (2:1) holte Werder den „Tuttur-Cup“. „Schön, dass wir uns bei dem Turnier durchgesetzt haben. Es ist auch wichtig, gute Ergebnisse zu erzielen“, findet Schaaf. Beim 2:2 gegen den PEC Zwolleerkannte der Coach am Freitag dann deutliche Ermüdungserscheinungen bei seinem Team: „Wir haben in der Tagen vorher einiges gemacht. Wenn einem ein bisschen die Frische fehlt, auch gedanklich, dann fehlt eben auch ein bisschen die Konzentration. Wir waren nicht so spritzig wie in den ersten beiden Spielen.“

Alles in allem hat Werder laut Schaaf „ansprechende Leistungen gezeigt“. Und: Die Bremer blieben in den Tests ungeschlagen. „Dass wir ohne Niederlage aus der Türkei nach Hause fahren, gab es noch nie. Das kann man auch mal festhalten, das ist schon etwas Außergewöhnliches“, schmunzelt der Coach.

Die Arbeitsbedingungen: Das „Gloria Serenity“ ließ keine Wünsche offen. „Wir hatten ein sehr gutes Hotel“, urteilt Schaaf. Auch am Trainingsplatz gab es nichts auszusetzen – allenfalls, dass er rund drei Kilometer vom Hotel entfernt lag. Schaaf und sein Trainerstab fuhren immer mit einem Golfkart dorthin, die Mannschaft nahm eine Mini-Bahn oder den Bus. „Das, was uns die Gastgeber zur Verfügung gestellt haben, war alles in Ordnung. Die Erwartungen sind erfüllt worden“, sagt Schaaf: „Aber das haben wir in Belek immer erlebt, es gibt hier immer ein gutes Niveau.“ Deswegen ist es auch vorstellbar, dass Werder im Januar 2014 erneut Belek als Ort des Wintertrainingslagers auswählt. Schaaf: „Die Türkei wird eine Option sein. Aber wir schauen uns auch andere Möglichkeiten an und gucken, was uns angeboten wird.“

Das Wetter: Werder hat das schöne Wetter einfach eingepackt und mitgebracht, Wie heute in Bremen lachte die Sonne in Belek die ganze Woche. Erst am Freitag – direkt nach der Partie gegen Zwolle – gab es in der Werder-Woche den ersten Regen, der dann aber gar nicht mehr aufhören wollte. Schaaf freute sich zwar über die Trockenheit, die doch recht frischen Temperaturen (bei den Nachmittagseinheiten teilweise nur noch ein paar Grad über null) und der zum Teil heftige Wind gefielen dem Coach jedoch nicht: „Das Wetter war nicht das allerbeste. Für intensives taktisches Training, wo man auch mal etwas stellen oder länger erklären muss, war es vor allem wegen des Windes oft zu kalt.“

Die restliche Vorbereitung: Am letzten Abend in Belek gönnten sich die Bremer am Freitag eine Runde Bowling. Heute Morgen trainierten sie noch mal und fuhren nach dem Frühstück zum Flughafen. „Am Sonntag werden wir dann ein Mal durchatmen – und am Montag geht es weiter“, kündigte Schaaf an. Morgen Abend (18.30 Uhr) tritt Werder zum letzten Test der Vorbereitung beim Drittligisten VfL Osnabrück an, danach sind es nur noch fünf Tage bis zum Rückrunden-Auftakt gegen Double-Sieger Borussia Dortmund (Samstag, 18.30 Uhr). „Ich glaube, wir sind schon recht gut dabei“, sagte Schaaf über den Zustand seines Teams, ergänzte allerdings: „Beim Tempo können wir aber sicher noch was draufpacken.“

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