Nach neun Jahren wieder verbannt

Wenn Blicke töten könnten . . . Thomas Schaaf war natürlich wenig erfreut, dass er auf die Tribüne verbannt wurde. ·

Bremen - Dr. Felix Brych rief Clemens Fritz herbei – und der musste seinem Chef Thomas Schaaf die schlechte Nachricht überbringen: Platzverweis für den Werder-Trainer, nach 82 Minuten musste der 50-Jährige auf die Tribüne.

Das gab’s schon ewig nicht mehr. Schaaf ist zwar alles andere als ein Leisetreter am Spielfeldrand, aber bislang blieb ihm dieser Gang meist erspart. „Ich glaube, dass mir das mal gegen Stuttgart passiert ist, aber das kriege ich schon nicht mehr auf die Reihe, so lange ist das her“, berichtete Schaaf.

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Ein Blick ins Archiv bestätigte: Am 1. Dezember 2002 hatte es Schaaf erwischt, im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart. Damals wie heute nahm‘s ein gutes Ende. Werder gewann 3:1, wobei Schaaf zwischen dem zweiten und dritten Bremer Treffer kurz vor Schluss von Schiedsrichter Jürgen Aust nach oben geschickt wurde.

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Gestern war‘s etwas früher. Und der Coach war stocksauer auf Brych, fühlte sich falsch behandelt – und das gleich doppelt. Denn der Unparteiische hatte dem ersten „2:1“ von Claudio Pizarro die Anerkennung versagt. „Ich habe da ein Tor gesehen, es war ja auch eines, aber er hat es nicht gesehen“, raunzte Schaaf. Der Torjubel war ihm im Halse stecken geblieben, und deshalb hatte er wohl etwas Dampf abgelassen. Das wollte Schaaf nicht bestätigen und knöpfte sich bei der Suche nach dem Grund für seinen Rauswurf erneut Brych vor: „Da müssen Sie den Schiri fragen, ich habe von ihm keine Antwort gekriegt.“

Immerhin habe er auf der Tribüne „besser gesehen als unten“. Kurz vor dem Siegtreffer hatte Schaaf seinen Platz allerdings schon verlassen, „aber ich habe das Tor trotzdem gesehen, ich bin nur schon mal Richtung Kabine gegangen“. · kni/csa

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