Heute vor 25 Jahren besiegte Werder Spartak Moskau mit 6:2 / Schaaf: „Das vergisst man nicht“

Die Mutter aller Bremer „Wunder“

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Jubel im Bremer Nebel: Frank Neubarth, Teamarzt Dr. Karl Meschede, Manfred Burgsmüller, Oliver Reck und Trainer Otto Rehhagel (v.l.) liegen sich in den Armen. ·

Bremen - Es war heute vor 25 Jahren. Der 3. November 1987, der Tag, an dem Werder Bremen eine Legende gebar. Nach einer 1:4-Pleite im Hinspiel der zweiten Runde des UEFA-Pokals fegten die Bremer Spartak Moskau im Rückspiel mit 6:2 nach Verlängerung vom Platz – sofort sprachen alle vom „Wunder von der Weser“.

Niemand konnte ahnen, dass dem Club in den folgenden Jahren noch mehrere dieser „Wunder“ gelingen sollten.

Bei Thomas Schaaf, der damals über die volle Spielzeit zum Einsatz kam, prickelt’s immer noch, wenn er an diesen legendären Abend im nur halbvollen Weserstadion zurückdenkt: „So eine Partie vergisst man nicht, weil es wirklich eine ganz besondere Nummer war.“

Zwei schnelle Tore von Frank Neubarth (3./10.) nährten die Hoffnung, das Unmögliche möglich zu machen. Dichte Nebelschwaden, die durch das Stadion zogen, steigerten die Spannung zusätzlich. Abbruch oder nicht? Sicher konnte sich niemand sein. Auch sportlich nicht. Durch Tore von Frank Ordenewitz (25.) und Gunnar Sauer (79.) erzwang Werder die Verlängerung. Doch selbst nach dem 5:1 und 6:1 durch Kalle Riedle (100.) und Manfred Burgsmüller (108.) war längst nicht alles klar. Spartak Moskau verkürzte noch auf 2:6 (109.) – die letzten elf Minuten waren das blanke Zittern. „Es war“, so Schaaf, „sicher eines der spektakulärsten Spiele überhaupt.“ Und die Mutter aller „Wunder von der Weser“. · csa

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