Der „Freistoßrat“ entscheidet richtig

Mutiger Kobylanski blitzt ab

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Martin Kobylanski

Bremen - Fast wäre nichts geworden aus dem Traum-Freistoß zum 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach. Denn Ludovic Obraniak, vor der Partie ganz klar als Schütze für Bälle aus vielversprechenden Positionen auserkoren, hatte plötzlich Konkurrenz bekommen.

Martin Kobylanski, 20 Minuten zuvor eingewechselt, wollte ebenfalls antreten. „Er hat angeboten, dass er auch schießen könne“, verriet Obraniak. Aber der „Freistoßrat“, in dem Moment bestehend aus ihm und Zlatko Junuzovic, entschied gegen den 19-Jährigen.

„Ja, wir haben diskutiert. Und ich habe grundsätzlich auch gar kein Problem damit, zurückzutreten, wenn sich ein anderer Spieler gut fühlt. Andererseits bin ich geholt worden, um meine Erfahrung einzubringen“, sagte der Franzose, der bei der letzten Chance auf das Unentschieden völlig selbstverständlich die Verantwortung übernahm. „Mir war bewusst, dass es ein besonderer Moment war – so kurz vor Schluss. Deshalb habe ich mich auch länger konzentriert. Ich hatte aber nicht das Vor-Gefühl, dass es auch klappen würde“, erzählte Obraniak. Als es trotzdem gelungen war, fühlte er sich zwar glücklich, aber nicht wie ein Held: „Ich freue mich, aber ich stelle meine Leistung nicht nach vorne. Nur die Mannschaft zählt.“ · csa

Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach - 1:1

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