Comeback gegen HSV – wie auch Pizarro

Mutig, mutiger, Mertesacker

Werder-Bremen - BREMEN (kni) · Per Mertesacker hat genug gesehen – nach dem 1:4-Desaster in Hannover kündigte der Werder-Verteidiger sein Comeback für das Nordderby am Samstag gegen den Hamburger SV an: „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln, alles hinten anstellen.

Kleinigkeiten zählen nun nicht, jeder ist gefordert. Ich muss der Mannschaft Sicherheit geben.“ Markige Worte von einem, der sich erst vor zwei Wochen schwer im Gesicht verletzte.

Augenhöhlenbodenbruch und Bruch in der Kieferhöhle hört sich schlimm an – und ist es auch. Noch vor einer Woche stellte Mertesacker klar, dass er nichts riskieren werde – vor allem nicht sein Augenlicht. Gestern sagte der 25-Jährige: „Ich weiß nicht, ob ich ein Risiko eingehe. Aber ich habe die Freigabe von meiner HNO-Ärztin bekommen. Zwei Wochen sind natürlich knapp, aber ich denke nicht, dass etwas passieren wird.“ Dafür soll auch eine speziell angefertigte Maske sorgen. „Mit der komme ich gut zurecht. Die ist ganz anders als das Ding, dass ich zu meiner Zeit bei Hannover mal getragen habe“, sagte Mertesacker gestern nach seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Dort wirbelte auch Claudio Pizarro knapp vier Wochen nach seinem Muskelfaserriss erstmals wieder mit. Und vom Peruaner gab’s anschließend ebenfalls (fast) schon grünes Licht für den Bundesliga-Kracher gegen den HSV: „Es war gut. Ich glaube schon, dass ich Samstag dabei bin.“

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