Kohfeldt muss umbauen

Mögliche Aufstellung gegen den BVB: Ohne Bargfrede und Moisander - wer sorgt für Stabilität?

Werder-Trainer Florian Kohfeldt muss seine Mannschaft gegen den BVB umbauen. Wer bekommt den Vorzug?
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Werder-Trainer Florian Kohfeldt muss seine Mannschaft gegen den BVB umbauen. Wer bekommt den Vorzug?

Bremen - Das ist in dieser Saison auch noch nicht passiert: Werders 18er-Kader vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund (Sonntag, 18.00 Uhr) hat sich von selbst aufgestellt. Da in Niklas Moisander (Oberschenkelprobleme), Aron Johannsson (Sprunggelenksprobleme) sowie den gelbgesperrten Philipp Bargfrede und Florian Kainz gleich vier potenzielle Startelf-Kandidaten ausfallen, stehen Trainer Florian Kohfeldt nur noch exakt 18 Akteure für das Spiel zur Verfügung.

Somit ist bereits klar, dass Luca Caldirola (nach langer Zeit mal wieder) und Yuning Zhang (zum ersten Mal überhaupt) zum Bremer Aufgebot zählen. Mit der Startelf werden beide aber nichts zu tun haben. In diesem Punkt dürfte Kohfeldt vor allem eine Frage umtreiben: Wie ersetze ich die Stabilisatoren Bargfrede und Moisander?

Variante 1: Jerome Gondorf beginnt wie schon beim 0:2 in Stuttgart und spielt dieses Mal auf der Halbposition im Dreier-Mittelfeld neben Maximilian Eggestein. Thomas Delaney übernimmt die Bargfrede-Rolle vor der Abwehr. Anstelle von Moisander läuft Sebastian Langkamp in der Viererkette auf. Es wäre die naheliegende, die konservative Möglichkeit für Kohfeldt.

So könnte die Werder-Startformation gegen den BVB aussehen.

Variante 2: Der Trainer beordert seinen scheidenden Kapitän Zlatko Junuzovic nicht nur zurück in die Startelf, sondern auch auf dessen Lieblingsposition im Zentrum, wo er - statt Gondorf - an der Seite von Eggestein spielt. Bliebe allerdings die Frage, wen Kohfeldt dann auf dem Flügel aufbietet? In Stuttgart hatten dort Ishak Belfodil und Kainz begonnen. Später kamen Johannsson und Milot Rashica in die Partie. Belfodil dürfte wieder starten, Kainz und Johannsson aus erwähnten Gründen nicht. Rashica bleibt als Alternative.

Variante 3: Werder spielt, wie schon in der Hinrunde beim 2:1-Erfolg in Dortmund, mit einer Dreier- beziehungsweise Fünferkette, in der Thomas Delaney zwischen Milos Veljkovic und Langkamp die zentrale Position übernimmt. Theodor Gebre Selassie, Eggestein, Junuzovic und der wieder einsatzbereite Ludwig Augustinsson bilden die Vierer-Reihe davor. Möglich ja, aber sehr unwahrscheinlich, weil Kohfeldt die Statik seines Teams doch sehr ändern müsste.

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