Vor dem achten Spieltag

Mögliche Aufstellung: Langkamp in einer Dreierkette gegen Schalke?

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Sebastian Langkamp könnte wieder in der Werder-Startelf stehen - wenn Werder-Coach Florian Kohfeldt auf eine Dreierkette gegen Schalke setzt.

Gegen den VfL Wolfsburg war Philipp Bargfrede der beste Mann auf dem Platz, sein Ausfall gegen Schalke 04 erwischt Werder Bremen auf dem falschen Fuß. Was nun, Florian Kohfeldt?

Klar, zumindest das Mittelfeld stellt sich jetzt praktisch von selbst auf. Nuri Sahin nimmt Bargfredes Posten im defensiven Mittelfeld ein. Auf den Achterpositionen rechts und links sind Maximilian Eggestein und Davy Klaassen absolut gesetzt.

Spannender wird es in den Reihen davor oder dahinter. Zunächst zur Abwehr: Dreier- oder Viererkette? Auswärts gegen den VfB Stuttgart hatte Trainer Kohfeldt bereits auf eine Dreierkette mit Bargfrede als zentralem Mann zwischen Milos Veljkovic und Niklas Moisander gesetzt. Gegen die individuell stark besetzten und körperlich robusten Schalker könnte das wieder das Mittel der Wahl sein. Nur fehlt halt Bargfrede.

Langkamp statt Bargfrede in einer Dreierkette?

Den Posten in der Zentrale könnte in dem Modell Sebastian Langkamp einnehmen. Der 1,91-Meter-Mann wäre außerdem bei Standardsituation gegen die groß gewachsenen Schalker Naldo und Salif Sane gut zu gebrauchen. Diese Möglichkeit hatte sich Kohfeldt zuletzt ausdrücklich offen gehalten. „Vielleicht macht in diesem Zusammenhang eine Kombination mit Basti und Milos in der Startelf Sinn“, hatte der Coach gesagt.

Vielleicht ist das aber wie so oft nur eine falsche Fährte für den Gegner - und Kohfeldt setzt doch auf die so oft bewährte Viererkette. Dann würde allerdings Langkamp wieder auf die Bank rotieren. Kohfeldt hatte bereits Milos Veljkovic nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre eine Startelf-Garantie gegen Schalke ausgesprochen. Und Niklas Moisander ist sowieso gesetzt - genauso wie auf den Außenverteidiger-Positionen Theodor Gebre Selassie (rechts) und Ludwig Augustinsson (links).

Kainz mit Vorteil gegenüber Eggestein und Rashica

Dann zur Abteilung Attacke: Sollte Kohfeldt hinten auf eine Dreierkette setzen, hätte er vorne nur noch Platz für zwei Mann. Max Kruse und Yuya Osako dürften in dem Fall ziemlich sicher die Doppelspitze bilden. Falls Kohfeldt aber doch auf das vertraute 4-3-3 setzt, wird es vorne interessant. Wer wird der dritte Stürmer neben Kruse und Osako? Martin Harnik fehlt erneut verletzt, also machen Florian Kainz, Milot Rashica, Johannes Eggestein und Claudio Pizarro den Posten unter sich aus.

„Auf lange Sicht möchte ich jetzt natürlich gerne noch mehr Einsatzzeiten bekommen und auch mal von Beginn an spielen“, hatte Eggestein zuletzt gesagt. Bekommt er nach seinem Tor gegen Wolfsburg nun direkt eine Chance in der Startelf? Zweifelhaft. Der U21-Nationalspieler hat ungewohnte 90 Minuten aus dem Länderspiel gegen Irland in den Knochen. Weil Milot Rashica zuletzt nur zwischen Bank und Tribüne pendelte und Kohfeldt ungern auf Pizarro als Joker verzichtet, hätte Florian Kainz wohl die besten Karten auf die Startelf.


Quelle: DeichStube

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