Mittelfeldmann soll heute spielen

Junuzovic: „Ich spüre wieder die Kraft“

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Zlatko Junuzovic

Belek - Mitten im Mediengespräch gab es großes Gelächter. Auf die Frage, ob er nach seiner Schultereckgelenksprengung den Trainingszweikämpfen mit dem wuchtigen Assani Lukimya lieber noch aus dem Weg geht, antwortete Zlatko Junuzovic: „Das habe ich doch vorher auch schon getan.“

Der Österreicher ist wieder gut drauf – und das liegt hauptsächlich daran, dass sich seine wochenlange Verletzungspause dem Ende nähert. Er merke in manchen Situationen zwar noch „ein Ziehen oder Stechen, aber das ist normal. Der Doc hat gesagt, dass kann auch nach einem halben Jahr noch so sein.“ Wichtig ist dem Mittelfeldmann, dass er generell keine Angst mehr vor Zweikämpfen hat: „Der Kopf ist frei.“

Nach der Rückkehr ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen soll Junuzovic heute in einem der Testspiele gegen Inter Baku (11 Uhr) oder seinen ehemaligen Club Austria Wien (14 Uhr) erstmals wieder zum Einsatz kommen. „Das ist der Plan“, sagte der 28-Jährige, der auch schon eine Woche weiter schaute – zum Bundesliga-Auftakt auf Schalke: „Da will ich auf jeden Fall dabei sein. Und ich bin optimistisch, dass es klappt. Mein Fitnesszustand ist sehr gut. Auf diesem Niveau habe ich mich die Hälfte der Hinrunde nicht gefühlt.“

Der schwere Infekt im September habe ihn umgeworfen und ihm noch lange zu schaffen gemacht. Das ist Junuzovics Haupterklärung für die Formschwäche. „Ich bin mit der Krankheit falsch umgegangen, hätte nicht gleich wieder starten dürfen“, sagte er rückblickend. Inzwischen habe er seine Defizite ausgemerzt. „Ich will jetzt nicht sagen, dass ich in der Rückrunde alles zerreißen werde. Aber ich spüre, dass ich wieder Kraft habe. Diese 100-prozentige Fitness ist ganz wichtig für mich.“

mr

Bilder vom Werder-Training am Donnerstag

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