Mitgliederversammlung mit einer tiefroten Zahl

Werder macht ein Minus von 7,9 Millionen Euro

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Klaus Filbry hat mit Werder ein kräftiges Minus erwirtschaft.

Bremen - Nach dem Rekordverlust vom Vorjahr (13,9 Millionen Euro) muss Werder-Boss Klaus Filbry heute Abend auf der Mitgliederversammlung erneut eine tiefrote Zahl verkünden.

Die SV Werder Bremen GmbH und Co KG aA hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (Saison 2012/2013) ein Minus von 7,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Umsatz ist von 95,6 Millionen Euro auf 87,9 Millionen Euro zurückgegangen und liegt damit weit unter dem Rekordergebnis von 126,4 Millionen Euro in der Saison 2009/10.

Doch Filbry macht sich deshalb keine Sorgen. „Wir haben im Vorjahr den Mitgliedern einen Konsolidierungskurs mit Augenmaß versprochen und zeigen jetzt, dass der erste Schritt gemacht ist“, erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung schon vor der Versammlung in der Werder-Halle und fügte noch optimistisch an: „Wir sind auf dem richtigen Weg, auch wenn wir weiter hart arbeiten müssen. Unsere positive Eigenkapitalausstattung ermöglicht es uns, den Fehlbetrag des abgelaufenen Geschäftsjahres aus eigenen Mitteln auszugleichen.“

Das Eigenkapital, welches im Wesentlichen aus Gewinnrücklagen der Vorjahre besteht, betrug am Stichtag 16,5 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch 24,4 Millionen Euro gewesen.

„Wir haben zum einen konsequent die Kaderkosten reduziert und gleichzeitig in die sportliche Qualität der Mannschaft investiert“, ergänzte Filbry: „Unsere Herausforderung ist es, dass wir auf der einen Seite Schritt für Schritt die Ausgaben den Einnahmen anpassen und auf der anderen Seite sicherstellen, dass wir sportlich erfolgreich sind.“

Mitgliederversammlung bei Werder Bremen

Sportchef Thomas Eichin sieht seinen Club dabei auf einem guten Weg: „Wir haben unter schwierigen Bedingungen einen sportlichen Neuanfang gewagt und wollen ihn konsequent fortsetzen. Wir setzen auf gezielte Verstärkungen und die eigenen Talente. Die Ergebnisse der laufenden Saison bestätigen uns auf diesem Weg.“ Werder belegt nach zwölf Spieltagen mit 15 Punkten Rang zehn. kni/csa

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