„Mit den Schmerzen kommt auch die Angst“

Individuelles Training: Markus Rosenberg hat noch Schmerzen.

Werder-Bremen - BREMEN (flü) Die gute Nachricht: Das Knie ist wieder stabil.

Die schlechte: Markus Rosenberg hat bei Belastung immer noch Schmerzen. Seit zwei Monaten plagt sich der Werder-Stürmer mit einer hartnäckigen Verletzung im linken Knie herum. „Immer wieder war die Kniescheibe herausgesprungen“, klagt der 26-Jährige. Im vergangenen Jahr habe er schon einmal so etwas gehabt, „doch das dauerte nur vier Wochen. Jetzt sind es schon acht“, erzählt Rosenberg – und ein Ende ist nicht abzusehen. Vielleicht auch, weil diesmal zusätzlich ein leichter Knorpelschaden diagnostiziert worden ist. Nach Konsultation gleich mehrerer Spezialisten war aber klar: Eine Operation ist nicht nötig. „Zum Glück“, sagt Rosenberg, „man hat mir gesagt, es wird irgendwann von allein besser.“

Nur wann? „Ich weiß es nicht. Natürlich ist es frustrierend“, klagt der Schwede, „die Vorbereitung habe ich verpasst, jetzt geht die Bundesliga los, und ich bin nicht dabei.“

So langsam wird „Rosi“ ungeduldig. Er weiß aber auch: „Ich werde nichts überstürzen. Es hilft mir nicht, wenn ich zu früh anfange und danach noch länger ausfalle.“

Geduld ist also gefragt. Wichtig ist für ihn erstmal, dass die Schmerzen aufhören. „Denn mit den Schmerzen kommt auch die Angst. Die Angst davor, dass die Kniescheibe bei Belastung wieder rausspringt“, sagt Rosenberg. Somit ist die Verletzung für ihn mittlerweile auch zur Kopfsache geworden. Das bleibe ja nicht aus, meint Rosenberg, „doch ich muss jetzt positiv denken, daran glauben, dass es bald besser wird“.

Gestern absolvierte der Werder-Stürmer mit Fitnesstrainer Benjamin Kugel auf dem Platz eine individuelle Einheit – und schaute immer wieder sehnsüchtig zu den Kollegen herüber, die 30 Meter entfernt zusammen trainierten. „Ich war noch nie so lange verletzt“, seufzt der Angreifer, „das ist die schwerste Zeit in meiner Karriere.“

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