Klaus Filbry freut sich

„Eine neue Zeitrechnung“

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Thomas Eichin

Bremen - Gestern der Abschied auf dem Eis, heute der Ausstand bei den Noch-Kollegen von den Kölner Haien, morgen die erste Pressekonferenz in Bremen, übermorgen die offizielle Vorstellung bei den künftigen Mitarbeitern – und am Samstag gegen Freiburg das erste Heimspiel als „echter“ Werderaner.

Der Terminkalender von Geschäftsführer Thomas Eichin ist pickepackevoll. Doch das ist dem 46-Jährigen egal. Er freut sich auf seinen neuen Job – und Werder freut sich auf ihn.

„Ich habe ihn inzwischen schon etwas näher kennengelernt. Er ist sehr kompetent und angenehm im Umgang. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass er Werder weiterbringt“, gerät Vereinsboss Klaus Filbry geradezu in Schwärmen.

Der 46-Jährige war in den vergangenen Monaten besonders gefordert, denn Klaus Allofs hatte durch seinen plötzlichen Wechsel nach Wolfsburg im November eine große Lücke gerissen. Schließlich war er bei Werder nicht nur Sportchef, sondern auch Vorsitzender der Geschäftsführung. „Es war natürlich mehr zu tun als sonst. Aber ich mache meine Arbeit gerne, von daher war es in Ordnung“, urteilt Filbry.

Durch Eichins Amtsantritt wird er nun wieder entlastet – und auch das Gerede über den „Ex“ Allofs wird dank des Neuen verstummen. „Jede Zeit hat ihre Bedeutung. Mit Thomas Eichin beginnt jetzt bei Werder eine neue Zeitrechnung. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm“, betont Filbry und fügt noch an: „Er ist ein absoluter Teamplayer, hat sportlichen Sachverstand, kennt das Geschäft – und wird ganz sicher eine Bereicherung sein.“

In seinen ersten Tagen soll sich Eichin „einen Gesamtüberblick verschaffen – über Marketing, Sponsoring und natürlich den sportlichen Bereich. Er wird viele Gespräche führen und viele Fragen stellen“, sagt Filbry, der sich vom bisherigen Eishockey-Manager auch „neue Einflüsse, einen neuen Blickwinkel und innovative Ideen“ erhofft: „Das ist so, wenn jemand von außen dazukommt.“

Morgen lernt der Mann „von außen“ dann schon mal ein bisschen Werders Innenleben kennen. „Es gibt es ein Treffen mit der kompletten Belegschaft, mit Sekt und Orangensaft. Da wird sich Thomas Eichin bei den Mitarbeitern vorstellen“, sagt Filbry, „und danach heißt es: Ärmel hochkrempeln und los geht’s.“

Eichins dringlichste Aufgaben sind die Vertragsverlängerungen von Aaron Hunt und Marko Arnautovic sowie die Zukunftsklärung von Bayern-Leihgabe Nils Petersen, den Werder behalten will. Filbry: „Das sind sicher Themen, mit denen er sich in naher Zukunft beschäftigen wird.“ · mr

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