Mineralölunternehmen neuer Sponsor

Hoyer steigt bei Werder ein

Zell Am Ziller - Der Länderspiel-Entzug, die drohende Übernahme von Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Risikospielen – heftige finanzielle Rückschläge für Werder. Da tut diese Nachricht richtig gut.

Der Bremer Bundesligist hat einen neuen Sponsor dazugewonnen: das Mineralölunternehmen Hoyer (bundesweit knapp 600 Tankstellen) mit Hauptsitz ins Visselhövede (Landkreis Rotenburg). Wie viel Geld in die Vereinskasse fließt, wollten weder Werder-Boss Klaus Filbry noch Heinz-Wilhelm Hoyer (der geschäftsführende Gesellschafter) sagen. Nach Informationen dieser Zeitung sind es rund 500000 Euro pro Jahr, der Vertrag gilt bis 2017.

„Es ist toll, dass wir noch ein regionales, mittelständisches Unternehmen an Werder binden können“, findet Filbry. Auch Hoyer, der seit gestern – wie einige andere Sponsorenvertreter – im Zillertal weilt, ist froh über den Abschluss: „Wir sind ein Familienunternehmen, Werder ist ein familiärer Club. Das passt, die Chemie stimmt.“ Bei „vielen Gesprächen im Weserstadion“ habe man „gemeinsam die Idee der Kooperation entwickelt“, erzählt Hoyer und ergänzt: „Ich bin schon seit der Kindheit grün-weiß angehaucht, habe eine Dauerkarte und bin bei jedem Heimspiel.“

Hoyers Logo wird künftig auf den Bezahlkarten fürs Weserstadion (Werder-Card) auftauchen. „Außerdem bekommen alle Fans und Werder-Lizenzspieler an unseren Tankstellen bei Vorlage der Karte einen Cent Rabatt pro Liter“, sagt Hoyer.

Der neue Sponsor hilft Werder zwar insgesamt finanziell, der sportliche Handlungsspielraum wird dadurch aber kaum größer. Sprich: Das Geld wird nicht in die Mannschaft gesteckt. „Wir befinden uns auf einem Konsolidierungskurs“, sagt Klaus Filbry dazu: „Und den werden wir fortführen.“

mr

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