Kohfeldt denkt an Startelf-Einsatz

Rashica gegen Freiburg erste Wahl? - „Warum nicht?“

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Milot Rashica war gegen den VfL Wolfsburg nur Reservist.

Bremen - Als Werder Bremen das beste Spiel der Saison machte, saß der Mann, von dem man glaubte, er würde Werder Bremen sofort besser machen, nur auf der Bank. Weshalb sich feststellen ließ: Besser wird Werder auch ohne Milot Rashica.

Doch weil das ein bisschen boshaft ist, kann man sich auch darauf einigen, dass es der Fantasie überlassen bleibt, sich auszumalen, wie viel Qualität die Mannschaft noch dazubekommen wird, wenn Rashica erstmal das ist, was die Bremer Verantwortlichen in ihm sehen: Eine Waffe für die rechte Seite. „Mit seinem Talent“, dabei bleibt Trainer Florian Kohfeldt, „gehört Milot in die Kategorie ,Besondere Fähigkeiten'“.

Johannsson bekommt Vorzug vor Rashica

Bisher hat Rashica, Ende Januar für 7,5 Millionen Euro von Vitesse Arnheim gekommener Angreifer, das jedoch nicht zeigen können. Nicht bei seinem Startelf-Einsatz gegen Schalke 04, nicht bei seiner Einwechslung im Pokalmatch gegen Bayer Leverkusen und natürlich auch nicht gegen den VfL Wolfsburg – beim Bremer 3:1-Sieg saß er schließlich 90 Minuten draußen. Aron Johannsson hatte den Vorzug bekommen. Überschrift: Lange abgeschriebener Stürmer sticht 7,5-Millionen-Mann aus.

Unfair findet Kohfeldt jedoch diesen Vergleich. Erstens, weil Johannsson einst ja „auch nicht für ein Butterbrot“ nach Bremen gekommen sei, sondern auch ein stattliches Sümmchen gekostet habe (4,5 Millionen Euro waren's). Zweitens, weil von Rashica so kurz nach dem Clubwechsel und in so heißen Spielen nicht gleich Wunderdinge erwartet werden durften. Der Übergang von der niederländischen Eredivisie in die Bundesliga ist eben mehr, als sich einfach nur ein neues Trikot überzustreifen. „Wir haben mit ihm aber eine Riesenoption im Kader. Milot wird uns in dieser Saison noch viel helfen“, verspricht Kohfeldt.

Kohfeldt: Können Rashica „behutsam aufbauen“

Gegen Wolfsburg musste/konnte Rashica, der kosovarische Nationalspieler, nicht helfen. Denn als Johannssons Kräfte aufgebraucht waren, ging es dem Trainer nicht darum, neue Offensivpower einzuwechseln. Kohfeldt brachte in Jerome Gondorf lieber einen eher absichernden Spieler. Für die Partie am Samstag beim SC Freiburg macht Kohfeldt Rashica aber Hoffnung: „Vielleicht ist Milot in Freiburg dabei. Warum nicht?“

Für den Augenblick findet es der Coach noch ganz gut, dass es auch ohne Rashica rund läuft. „Wir haben das Privileg, dass wir ihn behutsam aufbauen können, weil die anderen gut funktionieren“, sagt Kohfeldt, der den 21-Jährigen für dessen Trainingsverhalten nur loben kann: „Er ist lernwillig, ist aufmerksam. Ich bin voll zufrieden und sehe da keine Probleme auf uns zukommen.“

Fotostrecke: Milot Rashica in Bremen

Milot Rashica
Am Mittwochnachmittag ist Milot Rashica bei Werder Bremen vorgestellt worden. © gumzmedia/Oliver Soller
Milot Rashica
Am Mittwochnachmittag ist Milot Rashica bei Werder Bremen vorgestellt worden. © gumzmedia/Oliver Soller
Milot Rashica
Am Mittwochnachmittag ist Milot Rashica bei Werder Bremen vorgestellt worden. © gumzmedia/Oliver Soller
Milot Rashica
Milot Rashica nahm am Mittwoch erstmals am Werder-Training teil. © nordphoto
Milot Rashica
Milot Rashica nahm am Mittwoch erstmals am Werder-Training teil. © nordphoto
Milot Rashica
Milot Rashica nahm am Mittwoch erstmals am Werder-Training teil. © nordphoto
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser.
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser. © Gumz
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser.
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser. © Gumz
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser.
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser. © Gumz
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser.
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser. © Gumz
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser.
Milot Rashica am Bremer Krankenhaus Links der Weser. © Gumz

Quelle: DeichStube

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