Mielitz mag nicht tadeln

Keeper Sebastian Mielitz fordert Defensivarbeit von allen.

Bremen - Sebastian Mielitz hat eigentlich gute Gründe, schlecht drauf zu sein. In seinem ersten Spiel als neue Nummer eins von Werder Bremen kassierte der 23-Jährige beim 2:4 in Münster gleich vier Gegentore – von einem Drittligisten.

„Natürlich hatte ich mir das anders vorgestellt, aber ich muss es jetzt abhaken und nach vorne schauen. Ich freue mich nach wie vor, dass ich im Werder-Tor stehe. Es war immer mein Traum, hier die Nummer eins zu sein“, sagt „Miele“. Schuldzuweisungen gibt es von ihm nicht zu hören. Er schimpft nicht über seine zu sorglosen Vorderleute.

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Und das, obwohl er schon im Härtetest gegen Aston Villa (3:3) drei Mal hinter sich greifen musste. Weil die Balance zwischen Defensive und Offensive noch nicht passt, schluckt Werder zu viele Gegentore. Immerhin nimmt Mielitz seine Teamkollegen deshalb für die kommenden Aufgaben in die Pflicht: „Das Abwehrverhalten fängt ganz vorne an und hört hinten bei mir auf – da sind alle gefragt, da muss jeder voll mitziehen.“

Besonders in Dortmund, wo Werder am Freitag zur Eröffnung der 50. Bundesliga-Saison auf eine exquisite Offensive treffen und Mielitz vermutlich sehr viel Arbeit haben wird. „Vor 80 000 Leuten zu spielen, ist natürlich immer ein Highlight. Das erlebt man nicht so oft“, sagt der Bremer Torwart. Angst vor dem Auftritt beim heimstarken Meister hat Mielitz jedoch nicht. Sein Rat ans eigene Team: „Wir sollten dort befreit, selbstbewusst und voller Euphorie aufspielen.“ · mr

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