Nach Patzer gegen den FC Chealsea

Mielitz fühlt mit Hildebrand

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Bremen - Natürlich saß Sebastian Mielitz am Mittwochabend vor dem Fernseher und schaute Champions League. Schließlich wurde Schalke serviert, Werders nächster Gegner.

Eine Szene schmeckte dem 24-Jährigen dabei gar nicht: Der Riesenbock von seinem Torhüterkollegen Timo Hildebrand, der mit einem viel zu späten Befreiungsschlag Samuel Eto’o und dem FC Chelsea das 1:0 schenkte. „Mist habe ich da gedacht“, erinnert sich Mielitz: „Ich weiß, wie man sich da fühlt. Das tut richtig weh. Da fühlt man mit dem Kollegen.“

Niemand sei vor solchen unglücklichen Situationen sicher, auch nicht erfahrene Keeper wie Hildebrand, der immerhin schon 34 Jahre alt ist und vieles erlebt hat. Deshalb glaubt Werder-Coach Robin Dutt auch, „dass ihn das nicht aus dem Konzept bringen wird“. Doch Mielitz ist sich da nicht so sicher: „Das kann man nicht immer so leicht wegstecken.“

Also sollte das Werder morgen nutzen? „Schießen und attackieren“, kündigt Zlatko Junuzovic schon mal an und lacht. Es ist ein Scherz. Denn der Österreicher ist überzeugt: „So ein Fehler ist ihm noch nie passiert und passiert ihm nicht wieder. Das Gegentor war natürlich unglücklich, aber das spiegelt nicht die Qualität eines Torwarts wider.“ kni/ck

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