Mielitz war der Erste – und dann wurde geschwitzt

Werder-Bremen - NORDERNEY (flü) · Um 6.30 Uhr klingelte für die Werder-Profis gestern Morgen der Wecker. Ab aufs Rad und vom Golfhotel quer durch die Dünen bis zum Strand. Dort bat Trainer Thomas Schaaf dann am Wasser zum Acht-Kilometer-Lauf.

Für Ersatzkeeper Sebastian Mielitz schien die morgendliche Tortur eher ein Spaziergang gewesen zu sein. Fröhlich gelaunt und grinsend kehrte der 21-Jährige als Erster nach 39:30 Minuten zurück. Andere waren da noch am Horizont zu sehen . . . „Nicht ohne, dieses Rennen in der Früh“, meinte Stürmer Sandro Wagner.

Das Vormittagstraining war dann richtig heftig. Coach Schaaf hatte einen Zirkel aufgebaut. Fast eineinhalb Stunden lang gaben die Bremer Vollgas – und das um die Mittagszeit bei bereits 30 Grad im Schatten. „Schon heftig“, stöhnte Wagner. Und Abwehrspieler Sebastian Prödl meinte: „Hier geht’s richtig rund!“ Vor allem die Übungen am Gummiband hatten es in sich. „Das Härteste, was es gibt“, fand Mittelfeldspieler Aaron Hunt.

Doch damit war der Trainingstag der Bremer noch längst nicht vorbei. Um 17.30 Uhr ging’s wieder auf den Platz, anschließend mussten die Spieler den Weg zurück ins Mannschaftshotel (ca. fünf Kilometer) laufen. Und heute Morgen heißt es: same procedure . . .

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