Heute soll Ruud van Nistelrooy nicht „Van the Man“ sein

Mertesackers Wunsch: Kein zweites Madrid . . .

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Verteidiger Per Mertesacker und Werder Bremen empfangen Ruud van Nistelrooy und den Hamburger SV. Ein Duell, das den Nord-Klassiker entscheiden kann.

Bremen - (kni/mr) · Dieses direkte Aufeinandertreffen gibt’s heute Nachmittag erst zum dritten Mal – und es dürfte wieder hochinteressant werden. Verteidiger Per Mertesacker und Werder Bremen empfangen Ruud van Nistelrooy und den Hamburger SV. Ein Duell, das den Nord-Klassiker entscheiden kann.

So ähnlich wie damals, am 18. September 2007 im Santiago Bernabeu. Werder trat im ersten Gruppenpiel der Champions League bei Real Madrid an – und van Nistelrooy war in dieser Partie der europaweit gefürchtete „Van the Man“: Vorlage zum 1:0 durch Raul, dazu etliche gefährliche Aktionen und schließlich der Madrider Siegtreffer zum 2:1. Im Rückspiel triumphierte dann Werder mit 3:2, aber der 33-jährige Niederländer „knipste“ auch wieder.

Kein Wunder, dass Mertesacker „gehörigen Respekt“ vor dem Stürmer hat: „Er hat beim HSV gut eingeschlagen und ist eine Tormaschine, die jeden Moment treffen kann.“ In den vergangenen Wochen produzierte van Nistelrooy – nach exzellen- tem Auftakt mit einem Doppelack beim zweiten Einsatz in Stuttgart – allerdings nicht mehr so viel. Zuletzt machte er zwar das 4:0 gegen Nürnberg, davor herrschte jedoch vier Wochen Flaute. Dennoch ist Mertesacker auf der Hut: „Es wird auf jeden Fall interessant. Was er kann, hat man in Stuttgart gesehen.“

Dass ein Hamburger Sieg in Bremen und dazu noch der Last-Minute-Einzug ins internatinale Geschäft – wie von van Nistelrooy geäußert – einem „Wunder an der Weser“ gleichkäme, findet Mertesacker nicht: „Ein Wunder wäre es nur, wenn die hier ihre Meisterschaft perfekt machen könnten.“

Er selbst hofft lieber auf Platz drei mit Werder – und nebenbei auch auf die Rettung seines Ex-Clubs Hannover 96. „Die Sympathien für diesen Verein sind nach wie vor sehr groß. Ich wünsche ihnen Samstag alle Gute“, betont Mertesacker und kündigt an: „Wenn es die Situation zulässt, werde ich zwischendurch mal auf die Anzeigetafel schauen. Aber ganz sicher nicht, wenn ich im Duell mit van Nistelrooy bin.“

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