Kapitän will Transfers nicht ausschließen

Mertesacker: „Sag‘ niemals nie“

Per Mertesacker ·

Bremen - Übermorgen ist Schluss! Wenn das Transferfenster am 31. August schließt, steht fest, ob Werder noch einen Profi verkauft – und dadurch eine Ablöse einnimmt – oder nicht.

Die Bereitschaft dazu ist da, wie Sportchef Klaus Allofs nach dem 2:1 in Hoffenheim sagte: „Wir könnten aus jedem Mannschaftsteil einen Spieler abgeben.“ Und dann hätte Werder immer noch die Möglichkeit, auf eventuelle Ausfälle zu reagieren – dem breiten Kader sei Dank.

Wie Allofs gestern jedoch einräumte, liegt nach wie vor kein Angebot für einen Werder-Spieler vor. Dies könne sich allerdings noch ändern: „Erfahrungsgemäß passieren in den letzten Tagen bis zum Ende der Transferperiode noch einige verrückte Sachen. Mal sehen, ob wir da auch betroffen sind . . .“

Als Wechselkandidat kommt neben Stürmer Sandro Wagner, der am Samstag erneut nur bei Werder II (0:1 in Heidenheim) zum Einsatz kam und das Interesse der Zweitligisten Eintracht Frankfurt und MSV Duisburg geweckt haben soll, wohl nur noch Per Mertesacker in Frage. Der Kapitän würde zwar gerne bleiben, will aber grundsätzlich Transfers – und damit auch einen eigenen – nicht ausschließen: „Man soll niemals nie sagen, auch wenn das eine einfache Floskel ist.“ Als möglicher Interessent gilt weiterhin der FC Arsenal.

Mertesacker freut sich schon auf das Ende der Transferperiode und damit das Ende der Gerüchte: „Alle fiebern auf diesen Tag hin. Dann ist endlich Ruhe, dann kann man richtig planen.“ · mr

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