Mertesacker und Prödl – das Bremer Bollwerk

Kreiszeitung Syke

Werder-Bremen - Tim Wiese: Wenig beschäftigt. Und wenn, war er da – zum Beispiel gegen Peniel Mlapa (61.). Beim Hoffenheimer Ausgleich (87.) machtlos gegen den frei vor ihm auftauchenden Boris Vukcevic. Note 3

Clemens Fritz: Bekam es hinten rechts meistens mit Peniel Mlapa zu tun, der Werder im Hinspiel (1:4) mit seiner Schnelligkeit vor arge Probleme gestellt hatte. Diesmal nicht. Das war ein Verdienst von Fritz, der defensiv stets Herr der Lage war und eine souveräne Vorstellung gab. Note 3

Per Mertesacker: Das war der „alte Per“: Sehr aufmerksam und – besonders in der zweiten Halbzeit – absolut abgeklärt in den Zweikämpfen. Am Nationalspieler gab’s kein Vorbeikommen. Note 2

Sebastian Prödl: Wechselte sich bei der Bewachung von Hoffenheims Speerspitze Vedad Ibisevic mit Nebenmann Mertesacker ab. Das klappte. Auch Prödl war kaum zu überwinden. Pech bei einem satten Lattenkopfball (10.). Note 2,5

Mikael Silvestre: Er kann’s doch. In der Hinrunde stockte den Fans schon der Atem, wenn der Franzose nur den Ball bekam. Gegen Hoffenheim wirkte er viel sicherer und auch spritziger. Gute Flanke auf Pizarro (43.). Note 3

Torsten Frings: Ein Vorbild in Sachen Einsatzwillen. Der Kapitän kämpfte um jeden Zentimeter Boden. Vorne lange kaum zu sehen, bis er Werder in der Nachspielzeit mit einem 24-Meter-Kracher doch noch zum Sieg führte. Note 2

Philipp Bargfrede: Auf der halbrechten Position der Mittelfeld-Raute arbeitete er gewohnt viel. Setzte in der Offensive jedoch überhaupt keine Akzente. Seine auffälligste Aktion: die Rettungstat auf der eigenen Torlinie nach einem Ibisevic-Schuss (27.). Note 4

Felix Kroos (bis 77.): Bei seinem Startelf-Debüt in der Bundesliga leistete sich der 19-Jährige im halblinken Mittelfeld noch zu viele Ballverluste und Stockfehler. Vermutlich lag’s auch an der großen Nervosität. Ganz starker 40-Meter-Diagonalpass aber auf Pizarro, dem der Ball versprang (61.). Da zeigte Kroos, was er draufhat. Note 4

Aaron Hunt (bis 90.+1): Zunächst ziemlich unauffällig, in der zweiten Halbzeit dann allerdings immer stärker. Setzte Arnautovic zwei Mal klasse in Szene. Solche Pässe muss er als Spielgestalter aber noch öfter anbringen. Note 3,5

Claudio Pizarro: Wie wichtig er – richtig fit – für Werder ist, zeigte der Peruaner immer wieder. Natürlich als Torschütze (36.), aber auch als Gefahrenherd (Pfostenschuss/45.) und ständige Anspielstation am Boden und in der Luft. Minuspunkt: Hob vor dem 1:1 das Abseits auf. Note 2,5

Marko Arnautovic (bis 88.): Sehr großes Laufpensum, arbeitete teilweise auch in der eigenen Hälfte für die Mannschaft und bekam dafür Szenenapplaus. Außerdem bereitete er das 1:0 vor. Was dem Österreicher allerdings noch fehlt, ist die Kaltschnäuzigkeit. Vergab zwei gute Gelegenheiten (62./65.). Note 3

Petri Pasanen (ab 77.): Kam für Felix Kroos. Keine Auffälligkeiten. Note -

Marko Marin (ab 88.): Überraschend saß der Nationalspieler auf der Bank – und zwar ziemlich lange. Legte Frings beim Freistoß zum 2:1 den Ball auf. Note -

Denni Avdic (ab 90.+1): Das Bundesliga-Debüt des schwedischen Neuzugangs dauerte nur ein paar Sekunden. Note -

Das könnte Sie auch interessieren

Werder-Ankunft in Köln

Werder-Ankunft in Köln

Der Freimarkt am Donnerstag

Der Freimarkt am Donnerstag

Reise in die Breitachklamm in Oberstdorf

Reise in die Breitachklamm in Oberstdorf

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

Meistgelesene Artikel

Das passiert am Samstag

Das passiert am Samstag

Zehn Fakten zum Werder-Spiel gegen Gladbach

Zehn Fakten zum Werder-Spiel gegen Gladbach

Wohin mit Kainz? Nouri hat die Wahl

Wohin mit Kainz? Nouri hat die Wahl

Das passiert am Dienstag

Das passiert am Dienstag

Kommentare