Benefizspiel in Hannover / „Ich fühle mich gut“

Mertesacker vor Mini-Comeback

Die vierwöchige Pause hat Werders Per Mertesacker gut getan. ·

Bremen - Die meisten Fußball-Profis, auch die von Werder Bremen, befinden sich derzeit im Urlaub. Einige sind aber trotzdem aktiv – für den guten Zweck.

Beim Benefizspiel „Mertesacker & Pocher“ gegen „Friends of Robert Enke“ werden am Pfingstmontag (16 Uhr) Per Mertesacker, Marko Marin und Clemens Fritz dabei sein. Im Rudolf-Kalweit-Stadion, der Spielstätte von Oberligist Arminia Hannover, laufen neben Comedystar Oliver Pocher zudem der frühere Werder-Stürmer Ivan Klasnic sowie die ehemaligen „96er“ Hanno Balitsch, Michael Tarnat und Thomas Christiansen auf. Der Erlös geht zu gleichen Teilen an die Per-Mertesacker-Stiftung und an die Robert-Enke-Stiftung.

Anders als seine Teamkollegen wird Mertesacker aber vermutlich nicht spielen können – zumindest nicht lange. „Mal sehen, wie es geht. Ansonsten kann mich mein Bruder Timo gut vertreten. Er hat die gleiche Größe und den gleichen Laufstil“, scherzte Mertesacker gestern in Hannover.

Dem Nationalverteidiger, der wegen seiner Fersenverletzung auf den letzten Bundesliga-Spieltag verzichtet und auch die EM-Qualifikationsspiele abgesagt hatte, geht es schon deutlich besser. Die Reha in Donau-stauf, wo sich der 27-Jährige zuletzt aufhielt, hat geholfen. „Vier Wochen ohne Laufbelastung und Radfahren waren genau richtig. Ich fühle mich gut“, sagte Mertesacker.

Dennoch bleibt fraglich, ob er es rechtzeitig bis zum Bremer Trainingsstart am 29. Juni schafft. „Ich setze mich nicht unter Druck. Keiner kennt den genauen Zeitpunkt der Rückkehr. Nächste Woche bin ich zu einer Kontrolluntersuchung in Bremen. Danach werde ich wohl Urlaub machen“, meinte der Werder-Abwehrchef, der sich nach wie vor voll auf seine Genesung konzentriert („Alles andere interessiert mich nicht“) und Fragen nach seiner sportlichen Zukunft abblockt.

Mertesackers Vertrag läuft noch bis 2012. Arsenal London soll seit geraumer Zeit interessiert sein, ist aber bislang nicht an Klaus Allofs herangetreten. Der Werder-Sportchef, der den Kontrakt gerne vorzeitig verlängern möchte, hat gerade betont, dass es weder Anfragen noch Angebote gebe. · dpa/mr

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