Mertesacker fühlt sich schon viel besser

Leidenschaft pur: Bremens Abwehrspieler Per Mertesacker.

Bremen - · Endlich auch einmal durchschnaufen können, den Kopf freibekommen: Das hat Per Mertesacker im vergangenen Jahr gefehlt.

Etliche Spiele mit Werder, dann die WM in Südafrika – der Nationalverteidiger musste aufgrund der großen Belastung oftmals über seine Grenzen hinaus gehen, was sich zeitweise auch in seinen Leistungen widerspiegelte. „2010 war grenzwertig“, räumt der 26-Jährige ein: „Die hohe Intensität, die Vielzahl an Spielen – das war nicht einfach.“ Die Winterpause habe zwar nicht „alle Wunden heilen können, aber es kommt auch mir deutlich zu Gute, dass ich jetzt mehr regenerieren kann. Das hatte ich seit fünf, sechs Jahren nicht mehr.“

Und es hat sich auch positiv auf die Leistung des Bremer Abwehrspielers ausgewirkt. Gegen Hoffenheim haben die Fans wieder den „alten Merte“ gesehen: Kompromisslos, gedankenschnell, zweikampfstark – der Fels in der Brandung eben.

Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Diesen positiven Trend hat Mertesacker nicht nur bei sich, sondern in der ganzen Mannschaft erkannt. „Es war hilfreich, sich mal zwei Wochen zu besinnen“, meinte Mertesacker und hob besonders die Defensivleistung gegen Hoffenheim hervor „Es war schon erstaunlich, wie wenig wir zugelassen haben. Wir haben die Konter des Gegners erstickt. Es war schon ein deutlich verbessertes Abwehrverhalten zu erkennen“, sagte der Verteidiger.

Dass die Viererkette am Sonnabend in Köln durch die Sperre von Sebastian Prödl („Wir verstehen uns immer besser“) gesprengt wird, davor ist „Merte“ nicht bange: „Wir haben gute Männer hinten dran.“

Einer von ihnen ist Mikael Silvestre, der gegen Hoffenheim als Linksverteidiger überzeugte und nun vermutlich ins Abwehrzentrum rücken wird. „Auf dieser Leistung kann er aufbauen“, lobte Mertesacker seinen Kollegen: „Er hat Laufduelle gewonnen, die er in der Hinrunde noch verloren hätte. Das zeigt, dass er einen guten Fitnesszustand hat.“

Trotz des erfolgreichen Starts fordert Mertesacker, sich jetzt nicht zufrieden zu geben, sondern nachzulegen: „Wir haben uns beispielsweise am Ende zu sicher gefühlt und dann den Ausgleich bekommen. Wir müssen weiter daran feilen, die perfekte Abstimmung zu bekommen.“

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