Mertesacker arbeitet in Donaustauf am Comeback

Per Mertesacker

Werder-Bremen - BREMEN (flü) n Per Mertesacker wird heute beim Bremer Trainingsauftakt fehlen. Werders Abwehrspieler leidet noch immer an den Folgen der schweren Verletzung im rechten Sprunggelenk, die sich der 24-Jährige im UEFA-Pokal-Halbfinalrückspiel beim Hamburger SV zugezogen hatte. Sieben Wochen ist das jetzt her.

Und „Merte“ räumte gestern ein, dass alles schlimmer war, als zunächst befürchtet. „Wenn du die Narbe siehst, weißt du, dass mehr als nur zwei Bänder kaputt waren“, erklärt er, „es sind Sehnen in Mitleidenschaft gezogen worden, da war alles richtig weggesprengt. Das war fatal. Knochen und Knorpel haben zum Glück nichts abbekommen.“ Die schnelle Operation im Mai sei unumgänglich gewesen.

Seit Sonntag ist Mertesacker wieder einmal bei DFB-Physiotherapeut Klaus Eder in Donaustauf, um sein Aufbautraining zu betreiben. „Wir machen schon ein intensives, individuell abgestimmtes Programm. Ich fühle mich sehr gut“, berichtet der Nationalspieler, „ich kann zwar schon wieder laufen, doch den Fuß noch nicht komplett belasten.“

Daher hat Mertesacker in Absprache mit Trainer Thomas Schaaf beschlossen, noch bis Ende kommender Woche in Donaustauf zu bleiben, um den Aufbau voranzutreiben. „Ich brauche noch die Geräte hier, die ich im Trainingslager auf Norderney nicht habe“, so Mertesacker. Er hofft, dann mit Beginn des zweiten Trainingscamps ab dem 12. Juli im österreichischen Bad Waltersdorf zur Mannschaft zu stoßen. „Und das schon auf einem ordentlichen Level“, wie Mertesacker verspricht.

Der Fuß ist mittlerweile stabil, „und wichtig ist, dass ich komplett schmerzfrei bin“, freut sich der Abwehrspieler. Lauf-Intervalle, Konditionstraining sowie koordinative Übungen stehen täglich auf dem Programm. Alles aber noch „in der richtigen Dosierung“, wie Mertesacker sagt. Daher brauche alles noch etwas Zeit, „ich bin aber auf einem guten Weg“, freut sich der Innenverteidiger.

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