„Merte“ macht‘s (noch) gerne

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SPASS BEI der Arbeit: Werder-Profi Per Mertesacker fühlt sich gut, und die ständigen Nachfragen zu den Wechselgerüchten können seine Laune vor dem heutigen Spiel in Leverkusen auch nicht trüben.

Bremen - Von Björn Knips - Per Mertesacker grinst. Natürlich hat er mit dieser Frage gerechnet – und deshalb kontert der 26-Jährige sofort souverän: „Ich sitze bei Werder Bremen im Moment fest im Sattel.“

Das Wechsel-Thema würde ihn nur „wenig bis fast gar nicht beschäftigen“. Seine volle Konzentration, so versichert der Kapitän, gelte dem heutigen Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (17.30 Uhr/Sky live): „Ich spiele gerne für diesen Verein – und daran ändert sich auch nichts.“

Den Beweis dafür hatte er wenige Minuten zuvor geliefert: Beim Abschlusstraining gehörte „Merte“ gestern Mittag zu den auffälligsten Akteuren. Neben ihm stand Sokratis als Ersatz des verletzten Andreas Wolf im Abwehrzentrum – und nicht wie zunächst erwartet Sebastian Prödl. Dem Österreicher war in der „B-Elf“ auch noch die fast fünfmonatige Verletzungspause anzumerken. Für einen Platz im Kader reichte es aber dennoch. Naldo blieb dagegen in Bremen – genauso wie Aleksandar Ignjovski. Tags zuvor hatte Trainer Thomas Schaaf den Serben noch gelobt und angekündigt, den Neuzugang mit nach Leverkusen zu nehmen. Doch gestern hieß es: Kommando zurück. „Die Spielberechtigung fehlt noch“, klärte Schaaf auf.

Mit Piza, ohne Wolf - das Training am Freitag

Das ist ziemlich ärgerlich, aber ganz gewiss nicht spielentscheidend. Da hat die Personalie Claudio Pizarro einen ganz anderen Stellenwert: Der Torjäger ist endlich wieder dabei – ob auch sofort in der Startelf, das will Schaaf erst heute entscheiden. Doch gestern sah es klar danach aus, dass wieder Markus Rosenberg und Lennart Thy den Werder-Sturm bilden werden. Und dahinter gibt‘s offenbar ein ziemlich offensives Mittelfeld mit Wesley als Sechser (für den verletzten Philipp Bargfrede), Mehmet Ekici und Aaron Hunt auf den Halbpositionen sowie Marko Marin als Spielmacher. Kann das wirklich gut gehen?

Mutig genug ist Werder jedenfalls, die Stimmung nach dem guten Auftakt mit dem 2:0 gegen Kaiserslautern bestens. „Natürlich war das eine andere Woche als nach dem Pokalaus in Heidenheim“, berichtete Mertesacker. Aber der Nationalspieler ist erfahren genug, sich davon nicht zu sehr blenden zu lassen – und so forderte er: „Gegen Lautern haben Zusammenhalt, Laufbereitschaft und kämpferische Einstellung gestimmt, das müssen wir gegen Leverkusen unbedingt wieder in die Waagschale werfen.“

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