Sokratis will zurück – und fordert Erfolge

„Meine Position ist in der Abwehr“

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„Punkte sammeln, um Ruhe reinzubekommen.“ Das ist das erklärte Ziel von Werders Verteidiger Sokratis.

Bremen - Die meisten Bremer Nationalspieler kehren erst heute im Laufe des Tages von ihren internationalen Aufgaben zurück und steigen in die Vorbereitung auf die Partie in Mainz (Samstag, 15.30 Uhr) ein. Sokratis ist dagegen schon wieder da und voller Tatendrang. Der Grieche will endlich Erfolge und damit dafür sorgen, dass sich die prekäre sportliche Lage bei Werder schnell entspannt.

Abstiegsängste plagen den selbstbewussten 24-Jährigen trotz Platz 14 und nur noch sechs Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz nicht. So ein bisschen bedroht fühlt er sich inzwischen allerdings schon. „Wir müssen aufpassen. Noch ist es nicht gefährlich, aber es kann gefährlich werden“, mahnte Sokratis und ergänzte: „Werder in der Zweiten Liga? Das kann sich doch keiner vorstellen. Das wäre ein bisschen verrückt.“

Um den schlimmsten Fall abzuwenden, müssen die Bremer „jetzt punkten, um Ruhe reinzubekommen. Für uns ist jedes Spiel wichtig. Wir müssen immer 100 Prozent geben, damit wir gewinnen können“, betonte Sokratis. Er selbst hatte zuletzt gegen Fürth (2:2) im defensiven Mittelfeld als Teil der Doppel-Sechs gespielt – und das gar nicht schlecht. Trotzdem soll es, wenn es nach dem Griechen geht, bei diesem Ausflug in vordere Gefilde bleiben: „Wenn der Trainer sagt, ich soll Stürmer oder Torwart spielen muss ich das machen. Was bleibt mir anderes übrig? Aber meine Position ist in der Abwehr.“

Dort hat er seine besten Spiele und damit andere Clubs auf sich aufmerksam gemacht, angeblich auch den italienischen Erstligisten AC Florenz. „Davon weiß ich nichts“, versicherte Sokratis, der sich mit Spekulationen über seine Zukunft momentan gar nicht beschäftigen mag: „Was im Sommer passiert, werden wir sehen. Momentan stecken wir mit Werder in einer schwierigen Situation und nur darauf konzentriere ich mich.“ · mr

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