Mehr Vorsicht zahlt sich aus

Werder-Bremen - BREMEN (kni) n Er ist ein Verfechter des Offensivfußballs, doch Thomas Schaaf kann auch anders: Der Werder-Coach verordnete seinem Team in München eine defensivere Ausrichtung und bot in Boubacar Sanogo nur einen Stürmer auf. Mit Erfolg. Werder erkämpfte sich ein 1:1. „Man kann nicht immer totales Risiko gehen“, erklärte Sportchef Klaus Allofs die neue Marschroute.

Es lag aber nicht nur an der neuen Aufstellung, dass Werder hinten sicherer stand. „Unsere Mittelfeldspieler und Stürmer haben mehr nach hinten gearbeitet. Kompliment dafür, das haben sie echt gut gemacht“, lobte Innenverteidiger Petri Pasanen. Und Tim Borowski, der gemeinsam mit Torsten Frings vor der Abwehr agierte, stellte zufrieden fest: „Torsten und ich sind nach dem Frankfurt-Spiel zurecht kritisiert worden. Diesmal haben wir es besser gemacht, wichtige Zweikämpfe gewonnen und unsere Mitspieler besser gecoacht. So kann es weitergehen.“

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