Mehr Sturm ist zu teuer

+
Auch Nils Petersen ist derzeit verletzt.

Bremen - Es ist gar nicht so lange her, da wurde aus ganz Deutschland neidisch auf die Bremer Torfabrik geschaut. Claudio Pizarro und Co. produzierten Treffer wie am Fließband. Der Peruaner ist aber längst weg, die hohe Produktivität auch.

In dieser Saison traf Werder in zehn Spielen nur neun Mal – so wenig wie seit 39 Jahren nicht. In Wolfsburg gingen die Bremer zum vierten Mal in dieser Saison leer aus. Diesmal war es keine große Überraschung, denn die Gäste hatten keinen echten Stürmer. Nils Petersen und Franco Di Santo sind verletzt. Und mehr Angriff gibt es in der Hansestadt in diesem Jahr nicht.

Aus Kostengründen, wie Trainer Robin Dutt erklärt: „Werder ist in dieser Saison nicht in der Situation, eine Position dreifach zu besetzen. Wir sind froh, die meisten Positionen doppelt besetzt zu haben.“

Eine dritte Sturmspitze wäre allerdings gar nicht so teuer gewesen: Niclas Füllkrug und Johannes Wurtz zählten ganz sicher nicht zu den Großverdienern, wurden aber an die Zweitligisten Greuther Fürth und SC Paderborn ausgeliehen. Jetzt könnte Werder sie gut gebrauchen. Wurtz hat in sechs Spielen schon drei Treffer erzielt. Füllkrug ist dagegen in Fürth bislang ohne persönliches Erfolgserlebnis. Doch Werder-Sportchef Thomas Eichin hält die Ausleihe weiterhin für den richtigen Weg. „In der Bundesliga hätten sie nicht so viel Spielpraxis bekommen, und für die Regionalliga sind sie zu gut. Da können sie sich nicht so entwickeln, wie wir uns das wünschen“, sagt Eichin und betont: „Dass sich unsere beiden Stürmer gleichzeitig verletzen, ist einfach Pech.“

In Wolfsburg hat es Dutt mit zwei „falschen Neunern“ probiert. Aaron Hunt und Zlatko Junuzovic sollten stürmen, was ihnen aber nicht gelang. Die Nachwuchskräfte Davie Selke und Melvyn Lorenzen waren noch kein Thema. Letzterer ist es auch vorerst nicht, der lange Angreifer hat beim 2:9-Debakel der U 23 in Hannover Rot gesehen und ist gesperrt. „Wir hoffen, dass sich die ganz jungen Spieler bis zum Winter so entwickeln, dass sie eine gute Nummer drei sind“, erklärt Dutt das Azubi-Programm in der Bremer Torfabrik. · kni

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Chemiewaffeneinsatz in Syrien: Macron droht mit Vergeltung

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Meisterschaft im Bierkistenquerstapeln in Rotenburg

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

Amerikas Vermächtnis: John F. Kennedys 100. Geburtstag

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

IAA 2017: Darauf dürfen sich Auto-Fans freuen

Meistgelesene Artikel

„Ich bin nicht der Typ, der im Urlaub Party machen muss“

„Ich bin nicht der Typ, der im Urlaub Party machen muss“

Pizarro nach Mexiko?

Pizarro nach Mexiko?

Noch keine konkrete Anfrage für Kleinheisler

Noch keine konkrete Anfrage für Kleinheisler

Baumann bestätigt Gnabry-Angebot

Baumann bestätigt Gnabry-Angebot

Kommentare