Werder-Profi stammt aus Hannover

Eggestein: „Ich habe keinen Bezug zu 96“

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Maximilian Eggestein stammt aus Garbsen - für den Werder-Profi ist das Spiel am Freitagabend in Hannover „etwas Besonderes“.

Bremen - Etwa 20 Minuten, länger dauert eine Autofahrt aus der Gemeinde Garbsen nach Hannover nicht, ein Katzensprung, wie man so sagt. Maximilian Eggestein ist in Garbsen aufgewachsen.

Da wäre es nur naheliegend, würde er eine gewisse Nähe zu Hannover 96 empfinden. Tut er aber nicht. „Ich habe keinen Bezug zu 96, Garbsen ist meine Heimat. Aber ich war nie der große 96-Fan“, sagte der Werder-Profi in einem Interview mit der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“.

Eggesteins Vater, Karl Eggestein, war früher selbst ein guter Fußballer. Er lief für den TSV Havelse in der Zweiten Liga auf - sein Herz schlägt aber nach wie vor für einen anderen Verein: Bayern München. „Meine Mutter ist Bremen-Fan, mein Vater Bayern-Sympathisant. Mit diesen beiden Vereinen bin ich aufgewachsen“, erklärte Maximilian Eggestein, dessen Weg im Alter von 14 Jahren gen Bremen führte, ins Werder-Internat.

Eggestein: „Hannover und Umgebung sind mir wichtig“

Von dort aus biss sich das Nachwuchstalent Stück für Stück durch. „Ich musste auf einiges verzichten, bin mit 14 Jahren zu Hause ausgezogen, habe meine Eltern und meine Heimat Garbsen zurückgelassen. Die erste Zeit in Bremen hatte ich schon ab und an großes Heimweh. Als Teenager die Heimat zu verlassen, um Profifußballer zu werden, war nicht einfach“, berichtete Eggestein, für den sich der große Schritt gelohnt hat. Heute ist er aus Werders Bundesliga-Mannschaft nicht mehr wegzudenken.

Wenn Werder am Freitagabend bei Hannover 96 gastiert, wird also auch Eggestein auf dem Platz stehen. Und ein besonderes Spiel ist es für ihn dann irgendwie doch. „Ich bin häufig bei meinen Eltern in Garbsen. Besuche auch meine Großeltern. Ich habe noch ein, zwei Freunde in Hannover. Hannover und Umgebung sind mir weiter wichtig“, sagte Eggestein - und betonte: „Das Spiel gegen 96 ist schon etwas Besonderes für mich.“

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Quelle: DeichStube

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