Stürmer bei „Up'n Swutsch“

Kruse über Nouri: „Will nicht sagen, dass Alex total scheiße war“

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Max Kruse ist „ganz zufrieden“ mit Werder Bremen unter Trainer Florian Kohfeldt.

Bremen - Die Veranstaltung heißt „Up'n Swutsch“ – und so locker der Titel, so locker soll auch die Unterhaltung mit dem Gast des Abends sein.

Nun verhält es sich mit Max Kruse allerdings so, dass er nicht immer wirklich auf Unterhaltung aus ist. Auch nicht, wenn er der einzige Talk-Gast ist. Weshalb bei ihm am Mittwochabend so manche Antwort auf die Fragen von Lou Richter knapp ausfiel. Aber es waren auch echte Lacher dabei.

Zum Beispiel was eine mögliche Wiedervereinigung mit seinem alten Jugendfreund Martin Harnik (jetzt Hannover 96) bei Werder betrifft. Das, sagte Kruse, würde er sich wünschen. Aha, ein Duo also wie Messi und Ronaldo? „Da muss Martin noch ein bisschen arbeiten“, parierte Max Messi, äh, Kruse.

Kruse: Trainerwechsel? „War Zeit für einen neuen Impuls“

Einmal geriet der Werder-Star aber richtig in den Redefluss. Das Thema: der jüngste Trainerwechsel bei den Grün-Weißen. Von Alexander Nouri zu Florian Kohfeldt – Kruse sieht und bewertet es so: „Flo macht einen guten Job. Aber ich will jetzt auch nicht sagen, dass Alex total scheiße war. Alex hat der Mannschaft auch viel geholfen und viel dazu beigetragen, dass wir in der vergangenen Rückrunde so eine Serie gespielt haben."

Und weiter: „Es kam immer so rüber, als hätten wir (die Mannschaft, d. Red.) ein Problem mit ihm gehabt. Das muss man auch mal klarstellen. Alex hat seine Sache sehr gut gemacht. Es war einfach mal Zeit für einen neuen Impuls. Den versuchen wir durch Flo jetzt zu bekommen.“ Im Moment sei er mit der Situation mit Kohfeldt „ganz zufrieden – wie die meisten in der Mannschaft“.

„Ich versuche, das Leben locker zu nehmen“

Auch über sein Image als Lebemann äußerte sich Kruse deutlich. „Ich versuche, das Leben locker zu nehmen. Ich versuche, Mensch zu sein. Aber ich weiß schon, wann es drauf ankommt und was man tun muss, um topfit zu sein“, erklärte der 28-Jährige.

Letzten Endes sei er aber wie jeder andere Fußballer auch voll darauf fokussiert, der Beste zu sein: „Wenn der Wettbewerb beginnt, will ich auch gewinnen.“ Allerdings gehe er dabei nicht immer den Weg der anderen. „Ich bin vielleicht in der Vor- und Nachbereitung etwas anders“, meint der Torjäger.

Max Kruse: Seine Karriere in Bildern

Quelle: DeichStube

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