Seltenes Interview des Werder-Stürmers

Kruse: Vertragsverlängerung frühestens im Sommer

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Max Kruse hofft weiterhin auf seine Nominierung für die Fußball-WM in Russland.

Bremen - Max Kruse gibt Zeitungen nur ganz selten Interviews. Bei der „Welt am Sonntag“ hat er eine Ausnahme gemacht. Herausgekommen ist ein offenes Gespräch mit einigen spannenden Stellungnahmen.

Max Kruse über...

... seine Vertragssituation:

Fin Bartels und Philipp Bargfrede haben ihre Verträge gerade erst verlängert. Und was macht Max Kruse, dessen Kontrakt auch 2019 ausläuft? Der will bis Saisonende davon nichts hören. „Mögliche Gespräche wären für mich erst in der Sommerpause ein Thema“, sagt der 30-Jährige. Jetzt will er sich erst mal nur auf die restlichen Spiele mit Werder konzentrieren, betont aber einmal mehr: „Ich fühle mich sehr wohl in Bremen.“

... seine Chancen auf die WM:

Der letzte Kontakt zu Bundestrainer Joachim Löw ist zwar schon ein Jahr her - konkret seit dem Nordderby im April 2017 -, noch hat er aber nicht die Hoffnung aufgegeben, bei der Weltmeisterschaft in Russland dabei zu sein: „Ich glaube nach wie vor an meine Chance.“

... Trainer Florian Kohfeldt:

Trainer Florian Kohfeldt hat einen großen Anteil am Bremer Aufschwung, sagt Kruse: „Es ist seine erste Station im Profibereich – und dafür macht er es echt gut. Er hat uns nicht einfach einen Plan vorgegeben und gesagt, dass wir das jetzt so und so machen müssen. Er wollte, dass wir von seiner Idee überzeugt sind. Er hat uns auf seinem Weg mitgenommen.“

Kohfeldt habe den Mannschaftsrat vom ersten Tag an mit einbezogen, habe seine Ideen vorgestellt, aber auch die Meinung der Führungsspieler eingeholt. „Wenn ein Trainer so mit dir arbeitet, bekommst du als Spieler ein gutes Gefühl.“ Kohfeldt habe auch Kruse persönlich gut unterstützt und ihm viele Freiheiten auf dem Platz gelassen.

... Druck im Fußball:

„Der Druck, der auf uns lastet, ist im Vergleich zu früher viel größer – allein schon durch das enorme mediale und öffentliche Interesse“, sagt Kruse. „Ein Spieler muss heute viel mehr aufpassen, was er tut.“ Der Stürmer weiß das nur zu gut, er ist in der Vergangenheit schon in einige Fettnäpfchen getreten.

„Allerdings habe ich aus Fehlern gelernt, die ich gemacht habe“, sagt Kruse. „Was das betrifft, will ich jungen Spielern auch weitergeben, dass man hier und da etwas klüger handeln muss, als ich das manchmal getan habe.“ Als Persönlichkeit werde er sich nicht ändern. „Aber mir ist klar, dass ich mich in manchen Situationen cleverer oder besser verhalten muss.“

... seine seltenen Interviews:

In der Vergangenheit sei einfach „zu viel über mich geschrieben worden“, sagt Kruse. „Einiges hat gestimmt, aber nicht alles. Es war genug. Ich wollte einen Break für mich.“ Kruse wollte sich auf Fußball konzentrieren. Kruse fühlt sich allerdings nicht zu sehr beobachtet, wolle sich nicht beschweren. „Denn ich wollte immer gern in das Fußballgeschäft. Zumal es auch viele schöne Seiten hat. Das sollten wir dabei nicht vergessen.“

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Quelle: DeichStube

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