Von Werder Bremen in die Türkei?

Max Kruse: Transfer zu Fenerbahce schon perfekt?

+
Max Kruse von Werder Bremen soll angeblich einen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul unterzeichnen.

Istanbul – In der Türkei war es ein bisschen ruhig um Max Kruse geworden. Doch nun verkündet die Tageszeitung „Sabah Spor“, dass der Transfer des 31-Jährigen vom SV Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul unmittelbar vor dem Abschluss stehe.

In der kommenden Woche soll Max Kruse einen Dreijahres-Vertrag unterzeichnen – mit einem Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro netto. Bei Werder Bremen hatte der Ex-Nationalspieler geschätzte 3,5 Millionen Euro brutto bekommen. Für eine Verlängerung seines auslaufenden Vertrags hatte er angeblich sechs Millionen Euro gefordert. Deshalb verkündeten Werder und Kruse vor dem letzten Saisonspiel das Ende der Zusammenarbeit. 

Kruse hoffte bislang auf einen Wechsel zu einem europäischen Topclub wie den FC Liverpool oder Tottenham Hotspur, aber das ließ sich nicht realisieren. In Deutschland soll Eintracht Frankfurt stark interessiert gewesen sein, winkte aber ob der hohen Gehaltsforderungen ab. Nun wird es offenbar Fenerbahce Istanbul, wo Kruse nicht wie eigentlich gewünscht im Europapokal spielen kann. Die Türken haben die Qualifikation verpasst, wollen sie aber in der neuen Saison dann mit Kruse schaffen.

Genau wie Max Kruse, wird sich auch Robert Bauer einen neuen Club suchen müssen. Bauer fehlt beim Trainingsauftakt des SV Werder Bremen und erhält keine Chance bei den Grün-Weißen. Wolfgang Rolff, der ehemalige Co-Trainer des SVW, wünscht sich unterdessen, dass Werder Bremen sich nach einem neuen Diego als Kruse-Nachfolger umsehen sollte. Außerdem steht nun fest, dass Milot Rashica und Claudio Pizarro bei Werder Bremen neue Rückennummern erhalten werden. 

(kni)

Zur letzten Meldung vom 21. Juni 2019:

Werder-Sportchef Baumann glaubt an Kruse-Wechsel ins Ausland

Max Kruse ist nach seinem Abschied von Werder Bremen weiter auf der Suche nach einem neuen Club. Wohin wechselt der ehemalige Werder-Kapitän? Sportchef Frank Baumann glaubt an einen Transfer ins Ausland und hält Spekulationen, wonach Kruse ich verzockt hat, für Unsinn. 

„Dass Max sich bei der Vereinssuche verpokert hat, halte ich für Quatsch", sagte Baumann gegenüber der „Bild“, „da muss ich ihn in Schutz nehmen.“ Der Manager von Werder Bremen rechnet mit einem neuen Kruse-Club in den kommenden „vier bis sechs Wochen" und geht nicht davon aus, dass Max Kruse in der Bundesliga bleibt: „Mein Gefühl sagt mir, dass er eher ins Ausland wechseln wird."

Zuletzt wurde Max Kruse mit Eintracht Frankfurt in Verbindung gebracht. Kruses Gehaltsforderungen, die bei 6 Millionen Euro liegen sollen, könnten potenzielle Interessenten aber abschrecken.

Unterdessen hat der „Kicker“ einen Verteidiger vom VfB Stuttgart mit den Grün-Weißen in Verbindung gebracht. Timo Baumgartl ist nach Informationen der DeichStube aber kein Thema bei Werder Bremen, Milos Veljkovic soll bleiben.

Zur letzten Meldung vom 18. Juni 2019:

Werder Bremen: Max Kruse und (Vertrags-) Poker - kein Ass im Ärmel?

Max Kruse und (Vertrags-) Poker: momentan keine gute Kombination. Der ehemalige Kapitän von Werder Bremen sucht einen neuen Club, pokert (bislang erfolglos) um einen neuen Vertrag mit Top-Gehalt und auch beim Kartenspielen läuft es für Max Kruse gerade nicht.

Bei der „World Series of Poker“ in Las Vegas hat der passionierte Pokerspieler Max Kruse einem Bericht der „Bild“ zufolge an drei Turnieren teilgenommen. Zweimal betrug die Startgebühr 1.500 US-Dollar (1.334 Euro), einmal 10.000 US-Dollar (8897 Euro). Kruses Ausbeute: 2.263 Dollar (2.014 Euro). Heißt: 9.551 Euro Verlust. 

Im Vergleich zu Kruses Gehaltsvorstellungen, die bei 6 Millionen Euro jährlich liegen sollen, nur Peanuts. Doch auch bei der Vereinssuche zockt der ehemalige Kapitän von Werder Bremen bislang ohne Erfolg. Der FC Liverpool will ihn nicht, Fenerbahce Istanbul ist offenbar nicht reizvoll genug - Max Kruse wartet weiter auf ein lukratives Angebot. 

Womöglich von der SGE: Eintracht Frankfurt soll weiter Interesse an Max Kruse haben (die DeichStube berichtete), allerdings dürften auch in Hessen die Gehaltsforderungen Kruses zu einem Problem werden. 

Zur letzten Meldung vom 14. Juni 2019:

Werder Bremen: Max Kruse bekam einen Korb von Liverpool-Trainer Jürgen Klopp

„Max Kruse zum FC Liverpool“: Es wäre ein echter Transfer-Kracher gewesen, doch die Schlagzeile wird es in diesem Sommer nicht geben. Wie die Zeitung „Liverpool Echo“ berichtet, hat sich der Champions-League-Sieger nun endgültig gegen eine Verpflichtung vom Ex-Werder-Bremen-Kapitän entschieden.

Vor drei Wochen hatten der SV Werder und Kruse verkündet, künftig getrennte Wege zu gehen und den am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Der 31-Jährige Kruse, der zuletzt in einer „11 Freunde“-Wahl zum „Typ der Saison“ gewählt wurde, kann ablösefrei wechseln, hat aber noch keinen neuen Club gefunden. Eine Rückkehr zu Werder hatte Sportchef Frank Baumann erst vor wenigen Tagen ausgeschlossen. Bislang soll nur Fenerbahce Istanbul bereit sein, das von Kruse geforderte Jahresgehalt von sechs Millionen Euro bezahlen zu wollen. Der türkische Traditionsclub hat sich aber nicht für das internationale Geschäft qualifiziert, Auftritte in Europa sind Kruse aber ganz wichtig.

Werder Bremen: Liverpool-Trainer Klopp beendet Thema um Max Kruse 

Mit dem FC Liverpool wäre das möglich gewesen. Kruse war als Back-up für Mohamed Salah, Roberto Firmino und Sadio Mane im Gespräch gewesen. Doch nun soll Klopp das Thema Kruse beendet haben, um den erst 19-jährigen Rhian Brewster in seiner Entwicklung nicht zu blockieren. Außerdem habe sich Divock Origi mit seinen starken Auftritten speziell in der Champions League für mehr Spielzeit empfohlen, heißt es in dem Bericht im „Liverpool Echo“. Der Vertrag des 24-jährigen Belgiers (bis 2020) soll vorzeitig verlängert werden.

Und Max Kruse? Der macht Urlaub mit seinem Sohn – und ist weiter auf Clubsuche.

+++Kruse-Update vom 6. Juni 2019+++

Bei Max Kruse, der Werder Bremen in diesem Sommer verlassen hat, lässt Fenerbahce Istanbul offenbar nicht locker und auch in den Transfer-Planungen von Eintracht Frankfurt dürfte Kruse eine Rolle spielen. Eine zweite Chance bei Werder Bremen wird es indes nicht geben, eine Rückkehr hat Sportchef Frank Baumann ausgeschlossen.

Noch nicht einmal drei Wochen ist es her, dass Werder Bremen die Verhandlungen mit seinem Kapitän Max Kruse für gescheitert erklärt hat. Kein neuer Vertrag für den Top-Star – dass es dabei auch bleibt, hat Sportchef Frank Baumann nun gegenüber der „Bild“-Zeitung bekräftigt. Eine Wiederaufnahme der Gespräche, um doch noch zueinanderzufinden, wird es nicht geben. „Die Entscheidung ist gefallen. Das würde ich ausschließen“, erklärt Baumann. 

Was auch sonst soll er sagen? Nach nur drei Wochen, in denen Max Kruse noch keinen neuen Verein und Werder Bremen keine neuen Millionen gefunden hat, bleibt die Lage ja, wie sie es war. Kruse will viel Geld (als Forderung steht angeblich ein Jahresgehalt  von sechs Millionen Euro im Raum), Kruse will international spielen. Vielleicht will Kruse auch einfach nur etwas Neues erleben. All das kann Werder nicht bieten. Die Fans fragen sich allerdings, welcher Club dem 31-Jährigen alle Wünsche erfüllen kann und will. Und sie fragen es sich mit wachsender Ungeduld. Aber auch hier gilt: Max Kruse, dessen Marktwert bei Werder Bremen in der Rückrunde gestiegen ist, ist erst seit drei Wochen wirklich auf dem Markt. Ihm bleiben bis Transferschluss noch mehr als zwölf Wochen, um fündig zu werden. 

Ohne Vertrag bei Werder Bremen: Max Kruse kann auch nach Transferfrist noch wechseln

Warum also die Aufregung? Ein Mann mit der fußballerischen Qualität eines Max Kruse wird einen Club finden, der ihm mehr Geld bieten kann als Werder Bremen. Der ihm ein neues Umfeld bietet. Der ihm vielleicht auch das internationale Geschäft bietet. Sollte all das bis Anfang August, vier Wochen vor Transferschluss, noch nicht der Fall sein und sich Werder auch noch kein funktionierendes Ohne-Kruse-Konzept gebastelt haben, dann kann man ja noch mal bei Frank Baumann nachfragen. Max Kruse selbst ist als vertragsloser Spieler nicht mal an die Transferfrist gebunden. Er kann auch im September noch einen Vertrag unterschreiben.

Unterdessen hat der geringe Marktwert von Jiri Pavlenka bei vielen Werder-Fans für Diskussionen gesorgt. Wir haben mit einem Transfermarkt-Experten darüber gesprochen.

+++Kruse-Update vom 4. Juni 2019+++

Jetzt ist klar: Eintracht Frankfurt braucht neue Offensivpower! Und die könnte Max Kruse heißen. Die Hessen haben am Dienstag den Wechsel von Torjäger Luka Jovic (27 Saisontore in Bundesliga und Europa League) zu Real Madrid perfekt gemacht. Die Ablösesumme für den 21 Jahre alten Serben soll 60 bis 70 Millionen Euro betragen. Heißt: Max Kruse, der nach Informationen derDeichStube schon seit seiner Absage an Werder Bremen ein Thema bei der Eintracht ist, könnte jetzt locker bezahlt werden. Der 31-Jährige kostet zwar keine Ablöse, hat aber Gehaltsvorstellungen, die in der Bundesliga nur wenige Clubs stemmen können. Frankfurt gehört nun dazu. Kruse soll ein Jahressalär von sechs Millionen Euro fordern.

In der Bundesliga gilt die Eintracht mittlerweile als der letzte verbliebene Interessent. Hartnäckig halten sich auch Meldungen, wonach Kruse mit Fenerbahce Istanbul in Verhandlungen stehen soll.

Original-Meldung zu den Max Kruse-Gerüchten vom 29. Mai 2019

Türkische Medien berichten, dass Fenerbahce Istanbul Max Kruse(31) ein Vertragsangebot über zwei Jahre mit der Option auf eine weitere Spielzeit vorgelegt habe. Dafür habe sich Sportdirektor Damine Comolli extra mit Kruse getroffen. Ist Fenerbahce Istanbul bereit, die Gehaltsforderungen von Kruse, die bei 6 Millionen Euro liegen sollen, zu erfüllen? 

Der Werder-Kapitän der vergangenen Saison ist ablösefrei zu haben. Sein Vertrag bei in Bremen läuft aus. Nachdem Werder Bremen auf eine Entscheidung gedrängt hatte, gab Kruse vor knapp zwei Wochen seinen Abschied bekannt. Er hatte stets betont, sein Glück gerne noch mal im Ausland bei einem Topclub versuchen zu wollen.

Schon gelesen? Kruse-Ersatz gesucht: Darum ist ein Mega-Transfer für Werder Bremen nicht möglich

Werder Bremen: Viele Gerüchte um Max Kruse

Fenerbahce hat zwar einen klangvollen Namen, aber eine schwache Saison hinter sich. Das internationale Geschäft wurde nach einer katastrophalen Hinrunde und trotz eines starken Saison-Endspurts knapp verpasst. Nun will der Club wieder angreifen – offenbar mit Kruse. Schon vor Wochen war über das Interesse an dem Ex-Nationalspieler in der Türkei berichtet worden.

Die Gerüchte um Max Kruse kommen derzeit aus ganz vielen Richtungen. Vor einer Weile wurden AS Rom, Inter Mailand, Tottenham Hotspur und der FC Liverpool mit Kruse in Verbindung gebracht. Zuletzt galt auch Bayer Leverkusen als interessiert. Schalke 04 ist derweil raus aus der Verlosung. S04-Sportvorstand Jochen Schneider bezeichnete die Verpflichtung als „nicht realisierbar“, auch für Eintracht Frankfurt sind Kruses Gehaltsvorstellungen offenbar zu hoch.

Und was tut sich bei den Zugängen der Bremer? Werder hat ein Auge auf Marko Grujic vom FC Liverpool geworfen. Der Mittelfeldspieler soll offenbar ausgeliehen werden. 

Am Mittwochabend wurde bekannt, dass der Chefscout von Werder Bremen, Tim Steidten, nach Leverkusen wechselt.

Quelle: DeichStube

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Wie zukunftssicher sind Auslaufmodelle wie der Scirocco?

Wie zukunftssicher sind Auslaufmodelle wie der Scirocco?

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Mit kurzer Hose ins Büro? Zehn Outfit-Fails im Sommer

Hawaii nach dem Vulkanausbruch ganz anders erleben

Hawaii nach dem Vulkanausbruch ganz anders erleben

Wenn die Airline keine Entschädigung zahlt

Wenn die Airline keine Entschädigung zahlt

Meistgelesene Artikel

Baumann will das Mittelfeld stärken

Baumann will das Mittelfeld stärken

Füllkrugs Frühstart

Füllkrugs Frühstart

Plogmann bleibt wohl bei Werder

Plogmann bleibt wohl bei Werder

Werder spielt Turnier in Lohne mit dem 1. FC Köln

Werder spielt Turnier in Lohne mit dem 1. FC Köln

Kommentare