Maulkorberlass in Bremen

Werder-Profis weiterhin zum Schweigen verdonnert

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Nichts sagen. Den Werder-Profis wurde bis zum HSV-Spiel ein Maulkorb verpasst.

Bremen - Werder Bremen hat den Maulkorberlass für seine Spieler verlängert. Auch einen Tag nach der 2:3-Niederlage beim VfB Stuttgart durften die Spieler des Fußball-Bundesligisten nicht mit Journalisten reden. So soll es auch bis zum Spiel gegen den Hamburger SV bleiben. Einzig Kapitän Clemens Fritz darf mit Journalisten sprechen.

„Das haben wir nicht gemacht, um die Spieler zu schützen, sondern damit sich jeder mal genau Gedanken macht, was passiert ist und was er zukünftig zu gewissen Dingen sagt“, erklärte Werder-Manager Thomas Eichin am Montag in Bremen. „Es geht darum, sich zu fokussieren und sich nicht einzeln gut darzustellen“, sagte Eichin.

Schon am Sonntag nach dem Spiel in Stuttgart durften die Bremer keine Interviews geben. Eichin hatte dazu gesagt: „Die sollen jetzt mal in den Bus, ich will nicht sagen zum Schämen...“ Nur Torwart Raphael Wolf hatte unmittelbar nach dem Spiel ein TV-Interview gegeben, bevor Trainer Viktor Skripnik und Eichin die Werder-Profis zum Schweigen verdonnerten.

Eichin und Skripnik waren über das Auftreten in Stuttgart sehr verärgert. „Scheinbar nimmt nicht jeder die Situation richtig an. Darüber sind wir sehr erbost“, berichtete Eichin. „Bei zwei Punkten Rückstand auf Europa muss jeder Spieler brennen - und ich muss nicht hinter jedem herlaufen und fragen, was ist mit dir, hast du Bauchschmerzen oder hast du Lust oder was.“ dpa

Werder Bremen verliert in Stuttgart

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