Rückkehr mit Fragezeichen

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Neun Tore in 33 Spielen – reicht das für Markus Rosenberg, um sich tatsächlich für ein Comeback im Bremer Team zu empfehlen?

BREMEN. Komisch ist es schon. Da leiht Werder Bremen den schwedischen Stürmer Markus Rosenberg im Sommer 2010 nach einer enttäuschenden Saison für ein Jahr an den spanischen Erstligisten Racing Santander aus – in der Hoffnung, dass er dort auf sich aufmerksam macht und sich ein Abnehmer findet.

Und jetzt, da die Bremer vor einem Umbruch stehen, kehrt der eigentlich aussortierte 28-Jährige zurück.

„Beim Trainingsauftakt am 29. Juni wird er in Bremen auf dem Platz stehen“, bestätigte Werder-Sportchef Klaus Allofs. Nun darf sich der Schwede Hoffnungen machen, seinen bis 2012 laufenden Vertrag in Bremen tatsächlich erfüllen zu können. Rosenberg freut sich auf die Chance. „Meine Familie und ich haben uns in Bremen immer sehr wohl gefühlt. Es ist schön, wieder hier zu sein“, sagte er.

Werders Wunschmodell ist es jedoch nicht unbedingt, mit „Rosi“ in die Saison zu gehen. Allofs hatte zuletzt mehrfach Verhandlungsbereitschaft signalisiert, falls ein Club ernsthaftes Kaufinteresse bekunden sollte – und auch gewillt wäre, eine entsprechende Ablöse hinzublättern. Dies war aber bislang nicht der Fall. Trotz der starken Saison, die der Stürmer in der Primera Division ablieferte. Neun Saisontore in 33 Pflichtspielen – plus acht Vorlagen. „Markus hat in Spanien gute Leistungen gezeigt“, findet Allofs.

Santander hätte seinen besten Schützen auch gerne behalten, war dazu aber finanziell nicht in der Lage. Nun nimmt der 28-Jährige erst mal einen neuen Anlauf in Bremen. Allerdings: Nach Platzhirsch Claudio Pizarro, Sandro Wagner, Marko Arnautovic und Landsman Denni Avdic ist Rosenberg nur Stürmer Nummer fünf.

Pascal Testroet wäre die Nummer sechs gewesen – dass das keine verlockende Perspektive ist, versteht sich. Also einigten sich der Nachwuchsstürmer und Werder auf eine Auflösung des bis 2012 laufenden Vertrages. Testroet wechselt zum Drittligisten Kickers Offenbach. U 23-Akteur Stefan Ronneburg zieht es derweil zum Ligarivalen FC CZ Jena. 

mr/csa

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