Arnautovic-Bruder Danijel weiß nichts von einem Interesse des AC Mailand

„Marko wird Werder so schnell nicht weglaufen“

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Die Arnautovic-Brüder fühlen sich wohl in Bremen und wollen noch länger bleiben: Werder-Profi Marko (links) und sein Berater Danijel, der in Oberneuland ein Café betreibt.

Bremen - Von Björn Knips. Erst der VfL Wolfsburg, nun angeblich der AC Mailand – in der Gerüchteküche hat Marko Arnautovic inzwischen einen Stammplatz. Doch der 23-jährige Stürmer wird nicht nur heute zum Trainingsauftakt die Arbeitskleidung des SV Werder Bremen tragen, sondern auch in den nächsten Monaten und möglicherweise noch viel länger. Das stellte gestern zumindest sein Bruder und Berater Danijel Arnautovic in Aussicht: „Marko wird Werder so schnell nicht weglaufen.“

Selbst nicht zum großen AC Mailand. Die „Sport-Bild“ hatte gestern berichtet, dass Arnautovic angeblich auf dem Wunschzettel der Italiener steht – als Nachfolger von Pato, der zu Corinthians Sao Paulo wechseln soll. Die Mailänder seien bereit, bis zu zehn Millionen Euro für den Österreicher zu bezahlen, heißt es. Der Stürmer steht bei Werder noch bis 2014 unter Vertrag, könnte den Bremern also nur noch in diesem Jahr eine Ablöse bescheren. „Uns ist das nicht bekannt. Der AC Mailand ist bisher nicht an uns herangetreten“, entschärfte Werder-Boss Klaus Filbry bereits in der „Sport-Bild“ die Wechsel-Geschichte und fügte noch an: „Unser Interesse ist vielmehr, noch länger mit Marko zusammenzuarbeiten.“

Ähnlich äußerte sich nun auch Danijel Arnautovic: „Das mit Mailand höre ich zum ersten Mal. Dass solche Gerüchte jetzt aufkommen, ist doch normal, weil Marko eine sehr gute Halbserie gespielt hat.“ Natürlich sei der AC Mailand „einer der Topclubs auf dieser Welt“ und Mailand sei durch Markos Vergangenheit bei Inter (Saison 2009/10 als Leihspieler von Twente Enschede) eine durchaus interessante Stadt, „aber Werder wird für Marko auf alle Fälle der erste Ansprechpartner sein, wenn es um seine Zukunft geht. Jeder weiß doch, wie wohl sich Marko hier mit seiner Familie fühlt.“ Danijel Arnautovic rechnet fest damit, „dass Werder auf Marko zukommen wird“. Ein Ultimatum setzt der Berater dem Club dabei nicht, im Gegenteil: „Es ist alles gut. Werder hatte doch genug Stress, weil Klaus Allofs nach Wolfsburg gewechselt ist. Was Marko betrifft, ist noch genug Zeit. Wir können sofort reden, aber auch erst im März, April, Mai oder Juni.“

Ekici-Ausleihe weiter kein Thema

Ein anderer Werder-Profi könnte da vielleicht schon weg sein: Mehmet Ekici. Speziell türkische Clubs sind stark an einer Ausleihe des Mittelfeldspielers interessiert. Für Werder sei das derzeit aber kein Thema, stellte Frank Baumann als Direktor Profi-Fußball noch einmal klar und betonte, dass Ekici am Samstag definitiv mit ins Trainingslager nach Belek fliegen werde.

An Bord der Werder-Maschine werden auch die zuletzt verletzten Philipp Bargfrede und Tom Trybull sein. Florian Trinks nur vielleicht. Das liegt aber mehr an seiner Knieverletzung und weniger an seinem Flirt mit dem FC St. Pauli. Ein Wechsel ist erst im Sommer wahrscheinlich, wenn Trinks‘ Vertrag ausläuft. Werder hofft aber noch auf eine Verlängerung mit anschließender Ausleihe – genauso wie im Fall Felix Kroos, dessen Kontrakt ebenfalls im Sommer endet.

Neu in Bremen ist dagegen Mateo Pavlovic: Werders Wintereinkauf von NK Zagreb wird heute Mittag offiziell vorgestellt. Zuvor steht für den Kroaten und seine neuen Kollegen ab 10 Uhr ein Laktattest auf dem Programm.

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