„Marko nicht ins Gebet nehmen“

Gegen den HSV sah Marko Arnautovic die rote Karte.

Bremen - Die umstrittene Gelb-Rote Karte gegen Marko Arnautovic im Nordderby beim HSV beschäftigte Werder auch gestern noch. Der Österreicher gab sich – wie am Sonntag – äußerst wortkarg. „Es war eine Fehlentscheidung vom Schiedsrichter.

Mehr sage ich dazu nicht“, meinte Arnautovic. Er hatte nach einem mit Gelb bestraften Foul an Heiko Westermann angetäuscht, den Ball in Richtung Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer zu schießen – und flog dafür vom Platz. Nicht zu Unrecht, wie Vizekapitän Aaron Hunt urteilt: „Ich denke, Marko darf sich da nicht beschweren. Da muss man auch den Schiedsrichter verstehen.“ Für Werder-Boss Klaus Filbry war das Ganze „eine Verkettung unglücklicher Zufälle. Eine Gelbe Karte, die man nicht geben muss – und eine Reaktion, die unnötig war. Er weiß das selbst, da müssen wir ihn nicht ins Gebet nehmen.“ Arnautovic wird Werder, wie Kapitän Clemens Fritz (ebenfalls Gelb-Rot), am Freitag gegen Hannover fehlen. Und Hunt stöhnt: „Das sind herbe Verluste.“ n mr

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