Allofs nimmt Arnautovic in die Pflicht

„Marko muss auch mitmachen“

Bremen - Klaus Allofs hatte gestern einen besonders stressigen Nachmittag. Kaum hatte er Neuzugang Nils Petersen offiziell begrüßt, wartete auch schon der nächste Termin auf den Werder-Sportchef. In seinem Büro saß Marko Arnautovic. Der 23-jährige war vor kurzem in seiner Heimatstadt Wien mal wieder negativ aufgefallen und hatte einen Polizisten beschimpft („Ich kann dein Leben kaufen“).

Darüber wollte Allofs mit dem Stürmer sprechen. Es sei „kein Rapport“, er werde „nicht noch mal draufhauen“, meinte Allofs. Gleichwohl werden klare Worte gefallen sein, denn der Rückfall in eigentlich überwunden geglaubte Rüpel-Zeiten hat dem Bremer Boss ganz und gar nicht gefallen. „Wir sehen, was passiert. Wir wollen Marko helfen, nicht immer wieder in Fettnäpfchen zu treten. Aber er muss dabei auch mitmachen“, forderte Allofs und ergänzte: „Jeder muss wissen, worum es in der nächsten Saison geht. Wir können es uns nicht erlauben, Potenzial zu verschleudern.“

Und Arnautovic hat überragende fußballerische Fähigkeiten, glaubt Allofs: „Wir setzen weiter große Hoffnungen in Marko. Mit seinen Qualitäten muss er 34 Bundesliga-Spiele pro Saison machen. Aber dafür braucht er einen Rhythmus. Den muss er finden, das ist entscheidend.“

Klingt, als sei Arnautovic künftig als Stammkraft eingeplant – womöglich auf dem rechten Flügel. Auf der anderen Seite könnte Eljero Elia (Juventus Turin) spielen. So wie zu gemeinsamen Zeiten bei Twente Enschede. Zum Werder-Interesse an Elia und zu anderen Personalien sagte Allofs gestern jedoch nichts. · mr

Rubriklistenbild: © dpa

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