Nachgefragt bei Marko Marin

„Man darf nicht alles auf den Elfmeter schieben“

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Marko Marin

Heidenheim (cs)- Er war noch einer der besseren Bremer und doch der große Verlieren. Marko Marin verschoss beim 1:2 gegen den 1.FC Heidenheim einen Elfmeter, danach drehte sich das Spiel.

Herr Marin, fühlen Sie sich jetzt als der große Depp?

„Wir können jetzt doch nicht alles auf diesen Elfmeter, auf diesen einen Fehler schieben. Wir haben auch danach immer noch 1:0 geführt. Das hätten wir besser verteidigen müssen.“

Waren Sie als Elfmeterschütze vorgesehen – es war ihr erster für Werder?

„Ja, ich war eingeteilt. Und ich habe mich gut gefühlt.“

Werder Bremen gegen 1. FC Heidenheim

Geführt, einen Elfmeter verschossen und dann noch verloren: Fußball-Bundesligist Werder Bremen ist in der ersten Runde des DFB-Pokals kläglich gescheitert. Der sechsmalige Titelträger, der die Trophäe zuletzt 2009 gewonnen hatte, unterlag dem frechen Drittligisten 1. FC Heidenheim verdient mit 1:2 (1:0). © dpa
Geführt, einen Elfmeter verschossen und dann noch verloren: Fußball-Bundesligist Werder Bremen ist in der ersten Runde des DFB-Pokals kläglich gescheitert. Der sechsmalige Titelträger, der die Trophäe zuletzt 2009 gewonnen hatte, unterlag dem frechen Drittligisten 1. FC Heidenheim verdient mit 1:2 (1:0). © dpa
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Wie alarmierend ist dieses Pokalaus für Sie – gerade vor dem Hintergrund der vergangenen Saison?

„Ich hoffe, dass wir alle die richtigen Lehren aus dieser Niederlage ziehen. Uns bleibt jetzt nur noch die Liga als einziger Wettbewerb. In dem müssen wir erfolgreich sein.“

Das 1:2 hat den Eindruck vermittelt, dass die Mannschaft im Vergleich zur Vorsaison eher Rück- statt Fortschritte gemacht hat.

„Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, weil wir ja heute bei einem Drittligisten verloren haben und das nicht gezeigt haben. Aber ich glaube, dass die Mannschaft besser ist als die in der vergangenen Saison.“

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