Marko Marin voller Zuversicht

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Im Anflug auf London: Marko Marin will auf der Insel beweisen, dass er kein Schwalbenkönig, sondern ein richtig guter Fußball ist.

BREMEN - von Björn Knips. Marko Marin setzt eine Tradition bei Werder fort – er wechselt zu einem internationalen Top-Club. Zuletzt gelang Mesut Özil (seit 2010 bei Real Madrid) und Per Mertesacker (seit 2011 beim FC Arsenal) dieses Kunststück. Jetzt will Marin im Ausland für Furore sorgen.

Der FC Chelsea hat den 23-Jährigen für eine geschätzte Ablösesumme von acht Millionen Euro verpflichtet und mit einem Fünfjahres-Vertrag ausgestattet. Eine Überraschung, denn in Bremen hatte Marin in seinem dritten Jahr nicht mehr so gut funktioniert. Deshalb verlor er auch seinen Platz in der Nationalmannschaft. Doch der Dribbelkünstler geht das Unternehmen London voller Zuversicht an. Marko Marin über . . .

das Schalke-Spiel

Leider schaffe ich es nicht mehr bis Samstag, fit zu werden. Das ist wirklich schade. Wir haben alles versucht, aber wir können nicht zaubern. Es ist nun einmal ein Muskelfaserriss. Ob ich bei den Freundschaftsspielen nach der Saison dabei sein werde, weiß ich noch nicht.

die Verabschiedung

Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Im Moment bin ich zur Reha in Berlin, werde aber spätestens am Freitag wieder in Bremen sein – und am Samstag hoffentlich auch im Stadion.

Abschiedsschmerz

Natürlich werde ich traurig sein, denn es war eine super Zeit hier. Aber ich freue mich auch auf die neue Aufgabe.

verlorene Jahre

Das ist doch Quatsch. Ich hatte hier ein phantastisches erstes Jahr. Als Neuzugang gibt es das nicht so oft. Wir sind in der Bundesliga Dritter geworden, in der Europa League bis ins Achtelfinale gekommen und im DFB-Pokal erst im Finale gescheitert. Und ich durfte auch noch mit zur WM nach Südafrika. Das war einfach klasse. In meinem zweiten Jahr durfte ich Champions League spielen und mich gegen Topclubs wie Genua, Inter Mailand und Tottenham international zeigen. Diese Saison ist natürlich nicht so toll verlaufen, ich war oft verletzt. Aber vielleicht schaffen wir ja irgendwie doch noch die Europa League.

Bye bye Werder: Marin geht nach London

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Außenstürmer

Ich freue mich, dass ich demnächst wieder außen spielen darf. Es ist ja bekannt, dass ich mich dort am wohlsten fühle.

„The German Messi“

Es ist doch schön, im Ausland so eine große Anerkennung zu bekommen. Aber es vergleicht mich doch niemand ernsthaft mit Messi. Jeder weiß das richtig einzuschätzen. Messi ist einmalig, niemand kann sich mit dem vergleichen. Er ist der Beste. Vielleicht sind wir vom Style her auf dem Platz ähnlich, mehr aber nicht.

den Erwartungsdruck

Den gibt es überall. Wahrscheinlich ist er bei einem Top-Club wie Chelsea noch etwas größer. Aber das stört mich nicht. Ich wünsche mir sogar großen Konkurrenzkampf, denn dann haben wir eine richtig gute Mannschaft.

die englische Härte

Was man in Deutschland über die Premier League denkt, das ist doch veraltet. Das ist die beste Liga der Welt. Da wird nicht nur gekloppt, sondern Fußball auf technisch höchstem Niveau gespielt. Natürlich gibt es da auch robuste Verteidiger, aber die müssen mit meinen Bewegungen erst einmal mithalten.

den Schwalbenkönig

Auf dieses Thema freue ich mich am meisten, damit die deutsche Presse sieht, dass diese ganzen Schwalben-Geschichten über mich Schwachsinn sind. Da wurde eine Kampagne betrieben. Dabei habe ich nie für eine Schwalbe eine Gelbe Karte bekommen. Wir werden ja sehen, wie die Engländer das einschätzen. Da werden sich einige wundern. Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen und werde meine Spielweise gewiss nicht ändern.

Interimscoach Di Matteo

Wir haben sehr gute Gespräche geführt. Er spricht ja auch Deutsch. Ich hoffe, dass er Trainer bleibt.

Besitzer Abramowitsch

Persönlich habe ich ihn noch nicht kennengelernt. Aber ich weiß, dass er Spiele von mir gesehen hat und dass er sich schon auf mich freut.

Per Mertesacker

Wir hatten noch keinen Kontakt. Aber Per muss die Beine zumachen, wenn er nächste Saison mit Arsenal gegen uns spielt. Ob ich dann drunter durchlaufe oder der Ball, das weiß ich noch nicht… n kni

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