Ex-Werder-Profi will um Titel spielen

Arnautovic will nach China - und sein Bruder macht Druck

Marko Arnautovic will West Ham United offenbar verlassen.
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Marko Arnautovic will West Ham United offenbar verlassen.

London - Was macht eigentlich Marko Arnautovic? Der Ex-Werder-Profi sorgt in England für jede Menge Schlagzeilen. Erst startete der Österreicher bei West Ham United voll durch, nun will er den Club Hals über Kopf Richtung China verlassen. Und sein Bruder Danijel macht als Berater des Stürmers öffentlich ordentlich Druck.

„West Ham hat Marko für Peanuts gekauft. Sie haben 20 Millionen Pfund gezahlt, was auf dem aktuellen Markt gar nichts ist“, erinnert Danijel Arnautovic beim britischen Sportradiosender „Talksport" an den Wechsel seines Bruders von Stoke City nach London im Sommer 2017 für eine Ablösesumme von 23 Millionen Euro.

„Sie haben ihn gekauft, damit er sie in der Premier League hält, und das hat er getan. Jetzt liegt West Ham ein fantastisches Angebot vor. Es ist nahezu das Doppelte von dem, was sie gezahlt haben“, sagte Danijel Arnautovic: „Er will einen neuen Markt entdecken und um Titel spielen. Das ist es, was er will. Es ist sein größter Wunsch, dass West Ham das Angebot aus China akzeptiert.“ Den interessierten Club verriet der Berater nicht. Angeblich winkt dort ein Jahresgehalt von 11,5 Millionen Euro.

West Ham United will Arnautovic nicht verkaufen

Der Vertrag von Marko Arnautovic bei West Ham läuft noch bis 2022. Und die Londoner wollen den 29-Jährigen nicht ziehen lassen, wie sie in einem kurzen Statement über die sozialen Medien verkündeten: „Marko Arnautovic hat einen Vertrag, und wir erwarten, dass er ihn anerkennt. Er steht nicht zum Verkauf.“

Aus gutem Grund, denn auf Arnautovic kann West Ham nicht verzichten. In der vergangenen Saison erzielte der frisch gebackene Fußballer des Jahres von Österreich 15 Treffer, in dieser Saison war er auch schon sieben Mal erfolgreich. Da werden sie sich in Bremen verwundert die Augen reiben. In seiner Zeit bei Werder (2010 bis 2013) fiel er sportlich nie so auf wie jetzt. Am Ende waren alle Beteiligten froh, die Zusammenarbeit beenden zu können. Werder ließ ihn für eine Ablöse von 2,8 Millionen Euro zu Stoke City ziehen.

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