Vorfreude vermischt sich mit Angst und Ratlosigkeit

Marins komisches Kribbeln

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Marko Marin fürchtet, auch im Endspiel am Samstag auf der Bank zu sitzen.

Bremen - Von Petra Philippsen · Dieses besondere Kribbeln, das Torsten Frings schon seit Tagen in der Magengegend spürt, kennt Marko Marin auch, doch bei Werders Dribbelkünstler kommt es nicht von der reinen Vorfreude auf das Pokalfinale am Samstagabend im Berliner Olympiastadion.

Nein, es ist eher das mulmige Gefühl, dass er bei seinem ersten Endspiel vielleicht nur Zuschauer sein wird. In den letzten beiden Bundesligapartien musste Marin einmal ganz und einmal fast bis Spielende auf der Bank Platz nehmen und war von der erzwungenen Schonung wenig begeistert: „Ich kann das nicht nachvollziehen, warum ich zwei Spiele nicht gespielt habe“, sagte der 21-Jährige etwas ratlos. Sein Trainer Thomas Schaaf hatte sich zu einem Systemwechsel entschieden und war zur Raute zurückgekehrt. Spieler wie Mesut Özil begrüßten den Schritt, schließlich sei man durch das Beherrschen zweier Systeme „völlig unberechenbar für den Gegner“. Özil hat gut reden, schließlich wurde er bei der Rauten-Rückkehr auch nicht wie Marin rausrotiert. „Ich will immer spielen, und ich denke, ich war zuletzt auch gut in Form“, betonte der Ex-Gladbacher.

Das ist Marko Marin

Marko Marin im Porträt

Dass die Besinnung auf Altbewährtes nun aber eine Dauerlösung sei, sagte Schaaf bisher mit keinem Wort. Und so macht sich auch Marin noch große Hoffnung, dass er am Samstagabend doch noch zu seiner Finalpremiere auflaufen darf: „Wir hatten vorher auch Erfolg gehabt. Es muss daher ja nicht zwingend mit Raute gespielt werden“, merkte er an. Möglich ist auch, Marin statt Hugo Almeida als zweite Spitze aufzubieten. Kapitän Torsten Frings würde dem Wirbelwind einen Einsatz zumindest gönnen: „Marko hat eine tolle Saison gespielt, und er hätte es sich verdient, nach dem Sieg den Pott in Händen zu halten. Er kann ihn dann von mir aus auch mit ins Bett nehmen – wenn er ihn am nächsten Tag wiederbringt.“

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