Marin wehrt sich: „Ich bin kein Verteidiger“

Marko Marin

Werder-Bremen - BREMEN (kni) n 78 Minuten lang hatte sein Bundesliga-Debüt für Werder gedauert – und es war ein durchwachsenes. Offensiv setzte Marko Marin durchaus Akzente, doch defensiv war er ein Schwachpunkt.

Und so stand der Neuzugang aus Mönchengladbach nach der 2:3-Heimpleite gegen Eintracht Frankfurt durchaus in der Kritik. Doch gestern wehrte sich Marin gegen die Vorwürfe, er würde zu wenig den Rückwärtsgang einlegen: „Ich bin doch kein Verteidiger. Meine Stärken liegen ganz klar in der Offensive.“

Daran besteht auch kein Zweifel. Doch gerade bei der offensiven Bremer Spielweise müssen alle Mittelfeldspieler mit nach hinten arbeiten. Mesut Özil, Marins Nebenmann in der Kreativabteilung, ist da schon einen Schritt weiter und findet eine wesentlich bessere Mischung aus Attacke und Rückzug. „Natürlich muss ich mich verbessern“, gestand Marin immerhin noch. Und er hörte dann beim Training auch geduldig zu, als ihm Kapitän Torsten Frings seine Vorstellungen von einer guten Mittelfeld-Arbeit predigte.

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