„Wenn ein Top-Club kommt . . .“

Marin ist nach allen Seiten offen

Von Top-Clubs umworben: Marko Marin. ·

Bremen - Auf dem Weg von der Kabine zum Trainingsplatz hängen überall verteilt kleine, eingeschweißte Plakate, auf denen steht: „Marko, bitte bleib – wir brauchen Dich, Marin!“ Die Werder-Fans machen sich offenbar große Sorgen, dass der kleine Dribbelkünstler die Bremer verlassen könnte.

Einerseits war Werder mit den Leistungen des 22-Jährigen nicht uneingeschränkt zufrieden, andererseits könnte ein Wechsel des Offensivspielers, der in Bremen noch bis 2013 unter Vertrag steht, viel Geld in die Clubkasse spülen.

Konkretes Interesse haben dem Vernehmen nach der FC Liverpool und Tottenham Hotspur. „Tottenham hat schon im Januar angefragt“, bestätigte Marins Berater Fali Ramadani gestern noch einmal den Kontakt zu dem Champions-League-Viertelfinalisten. Doch angesichts des Abstiegskampfes der Bremer habe man das Thema auf das Ende der Saison verschoben.

Marin fühlt sich geschmeichelt, dass die Engländer ein Auge auf ihn geworfen haben – und ist für alles offen. „Wenn ein Top-Club kommt, muss man sich das anhören. Es ist doch normal, dass man da nicht von vornherein sagt: keine Chance“, erklärte Marin: „So eine Möglichkeit bekommt man vielleicht nicht allzu oft.“

Was aber nicht bedeuten solle, dass er Werder jetzt unbedingt verlassen will. „Ich poche nicht darauf, dränge nicht auf einen Wechsel“, meinte der Nationalspieler: „Ich fühle mich hier in Bremen wohl und kann mir auch vorstellen, bis zum Vertragsende zu bleiben.“

Allerdings will Marin wissen, wie es mit dem Team weitergeht. „Mal sehen, was jetzt mit Werder ist, wie die Planungen und Perspektiven sind. Wir wollen wieder oben mitspielen – und ich hoffe, dass wir eine Mannschaft hinbekommen, die das kann“, sagte der Werder-Profi.

In Mehmet Ekici haben die Bremer gerade einen offensiven Mittelfeldspieler verpflichtet, der Werder verstärken und die Position im zentralen Mittelfeld übernehmen soll – von Marin. Doch der 22-Jährige bleibt gelassen: „Es ist schön, dass wir so einen Spieler verpflichten konnten, ich kann aber ganz gut einschätzen, wie wichtig ich für die Mannschaft bin. Da mache ich mir keine Gedanken.“

Immerhin will sich Marins Berater in den nächsten Tagen mit Werder-Sportchef Klaus Allofs treffen. „Ein Informations-Austausch“, beteuerte Ramadani. Um mehr gehe es nicht – „es sei denn, sie wollen Marko verkaufen.“ · flü/mr

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