Aus taktischen Gründen auf der Bank / „Gegen HSV dabei“

Marin hat’s geahnt . . .

Auf der Bank: Marko Marin.

Bremen (flü) · Nun ja, begeistert war Marko Marin nicht. Werders Dribbelkünstler musste sich den 2:0-Sieg seiner Mannschaft bei Schalke 04 von der Bank aus anschauen. 90 Minuten lang.

Aus taktischen Gründen hatte Bremens Trainer Thomas Schaaf auf den 20-Jährigen verzichtet. Der Coach ließ in Gelsenkirchen wieder mit der Raute und zwei Stürmern spielen. Für Marin war da diesmal kein Platz. Der Erfolg gab Schaaf Recht, und so hielt sich die Enttäuschung bei Marko Marin auch in Grenzen. Ohnehin hatte er schon so eine Ahnung gehabt. „Wir haben ja in der Woche häufig so trainiert. Da konnte man sich schon denken, dass wir dann auch so spielen“, sagte der Nationalspieler.

Angst, dass er nach der erfolgreichen Systemumstellung nun auch das Bundesligafinale am Samstag im Weserstadion gegen den Hamburger SV verpassen könnte, hat Marin nicht. „Ich denke, gegen den HSV sieht das schon wieder anders aus. Gegen Hamburg bin ich dabei“, gab sich Marin kämpferisch.

Womit er wohl Recht haben dürfte. Denn die taktische Umstellung vom System mit zwei „Sechsern“ auf die Mittelfeldraute mit zwei Spitzen war nur der Spielweise des FC Schalke 04 geschuldet gewesen. „Wir haben das Personal, um zu reagieren“, sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs: „Das war eine taktische Meisterleistung. Wir sind nicht mit unserem bekannten Hurra-Stil angetreten, sondern haben uns angepasst und waren sehr diszipliniert.“

Dem pflichtete Marin schlussendlich bei, obwohl er natürlich gern seine eigenen Qualitäten eingebracht hätte. Besonders, weil Bundestrainer Joachim Löw im Stadion war. Dass er jetzt nicht gespielt hat, wertete Marin hinsichtich einer WM-Nomonierung aber nicht als Rückschlag: „Dieses eine Spiel ist nicht ausschlaggebend gewesen.“

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