Marin fordert: „Jetzt muss auch mal ein Dreier her“

Marko Marin

Bremen (kni) · Das werden sie in Frankfurt gar nicht gerne hören. Ausgerechnet ein Kind der Stadt am Main hat sich für den Abstiegskrimi morgen gegen die Eintracht (20.30 Uhr) ganz viel vorgenommen.

„Wir müssen jetzt endlich einen großen Schritt machen und auch mal einen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten landen“, fordert Werder-Profi Marko Marin, der in Frankfurt aufgewachsen ist: „Ich bin jetzt Bremer, die Eintracht muss sich eben später retten.“

Training am Donnerstag

Werder-Training am Donnerstag

Marin ärgert sich noch immer, dass es gegen die Kellerkinder aus Mönchengladbach und Stuttgart nur zu Unentschieden reichte: „Wir waren ganz nah dran am Sieg. Und mit den verpassten Punkten wären wir jetzt schon durch.“ Doch nun gilt weiterhin die höchste Alarmstufe. „Wir müssen aufpassen“, mahnt der Nationalspieler: „Eine Niederlage in Frankfurt, und wir sind wieder ganz unten mit drin.“

Marin warnt auch vor dem Faktor Daum: „So ein Trainerwechsel bringt immer einen Aufschwung. Christoph Daum ist ein großer Trainer, der die Mannschaft ganz sicher erreichen und motivieren wird.“

Für Marin selbst gibt’s in Frankfurt aber auch eine Extraportion Unterstützung. 30 Karten musste er für Familie, Freunde und Bekannte besorgen. „Und die sind alle für Werder“, versichert der Dribbelkünstler.

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