Auf Werders Spielmacher-Position dürfte es morgen eine Veränderung geben

Marin drängt Ekici raus

Marko Marin (links) wird Mehmet Ekici (rechts) morgen wohl als Werder-Spielmacher ablösen. ·

Bremen - Beim Training war er gestern erst draußen, dann drin – aber morgen wird er wohl wieder draußen sein. Im Nordderby beim Hamburger SV (15.30 Uhr) dürfte Mehmet Ekici in der Werder-Startelf fehlen.

Zum einen, weil der Spielmacher auch in der Rückrunde enttäuscht und zuletzt im Heimspiel gegen Hoffenheim (1:1) von Trainer Thomas Schaaf schon zur Pause ausgewechselt wurde. Zum anderen, weil Marko Marin zurück ins Team drängt.

Gestern wirkte der 22-Jährige, der statt Ekici in der vermeintlichen A-Elf begann und später mit dem Türken die Mannschaften tauschte, deutlich schwungvoller. Marin: „Ich fühle mich gut, die Aktionen klappen immer besser. Und die Sicherheit ist auch wieder da.“ Nach überstandenen Leistenproblemen war Marin in Freiburg nach etwa einer Stunde und gegen Hoffenheim zur zweiten Halbzeit eingewechselt worden. Doch jetzt will er mehr: „Ich weiß zwar nicht genau, für wie lange es reicht. Aber natürlich hoffe ich, dass ich von Anfang an spiele – und dass ich entscheidende Dinge machen kann.“

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Die Chancen, erstmals nach dem 1:4 bei Bayern München am 3. Dezember zur Bremer Startformation zu gehören, stehen gut. Schaaf jedenfalls lobte Marin gestern, bescheinigte ihm einen ordentlichen Auftritt gegen Hoffenheim: „Da hat er für Belebung gesorgt.“

Auch Marko Arnautovic habe „gute Ansätze“ gezeigt. Der Österreicher hatte den gelb-gesperrten Torjäger Claudio Pizarro vertreten und Werder mit seinem späten Tor zum 1:1 das Remis gerettet. Jetzt ist Pizarro aber wieder da – und es ist noch völlig offen, wer an seiner Seite stürmt. Gestern durften sich sowohl Arnautovic als auch Markus Rosenberg eine knappe halbe Stunde versuchen. Geglänzt hat dabei keiner von Beiden. · mr/csa

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