Als Chelsea ihn wollte, griff Allofs zu

Marin bringt den Stein ins Rollen

Kevin De Bruyne

Bremen - Marko Marin hat beim De-Bruyne-Transfer geholfen – und das gleich in doppelter Hinsicht. Durch seinen Wechsel zum FC Chelsea kam die entscheidende Bewegung in die Sache.

Über eine Verpflichtung von Kevin De Bruyne hatten die Werder-Verantwortlichen zwar schon über Monate nachgedacht (siehe Text links), aber als die Engländer Marin holen wollten, „konnten wir das intensivieren“, berichtete Geschäftsführer Klaus Allofs gestern: „Das war eine gute Gelegenheit, um nachzusetzen.“

Also wurde von der einen Seite an Marin gebaggert und von der anderen an De Bruyne. Trotzdem gingen beide noch zusammen mit dem FC Chelsea auf die USA-Tournee. Es war für De Bruyne die erste Gelegenheit überhaupt, sich im Trikot des Champions-League-Siegers zu zeigen. Drei Spiele durfte er machen – „und ich denke, dass ich einen guten Eindruck gemacht habe. Einen besseren, als Chelsea gedacht hatte“, sagte der 21-Jährige, dessen Transferrechte sich die „Blues“ im Winter gesichert hatten, ihn aber auf Leihbasis noch beim KRC Genk parkten.

In den USA hatte De Bruyne ausreichend Gelegenheit, Marin über Werder und Bremen auszufragen. „Er hat mir gesagt, dass Werder ein ganz angenehmer Club ist und es sich in der Stadt gut leben lässt.“ Doch das hat nicht den Ausschlag gegeben, Ja zu sagen zum Leihgeschäft an die Weser: „Ein anderer Spieler kann mir doch nicht sagen, das sollst du machen und das nicht. Ich habe meine Entscheidung getroffen, weil ich bei Werder ein gutes Gefühl habe, ein Herzensgefühl.“ · csa

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