Star in Zahlen

Marco Reus: Traum-Tore und Albtraum-Verletzungen

Marco Reus erzielte vergangenes Wochenende einen Doppelpack beim 4:0-Erfolg über Bayer Leverkusen.
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Marco Reus erzielte vergangenes Wochenende einen Doppelpack beim 4:0-Erfolg über Bayer Leverkusen.

Dortmund - Marco Reus ist einer der besten deutschen Fußballer, aber auch einer der größten Pechvögel der Bundesliga. Der Star in Zahlen vor dem Spiel gegen Werder Bremen.

1 Titel, einen einzigen erst, hat Marco Reus in seiner Vita stehen. Es hätten aber durchaus schon deutlich mehr sein können: Drei DFB-Pokal-Finals hat der Offensivspieler verloren, ehe er 2017 endlich seinen ersten Titel überhaupt holte (2:1 gegen Frankfurt). Ausgerechnet bei seinem größten Triumph verletzte er sich schwer: Ein Teilriss des Kreuzbands sollte ihn monatelang außer Gefecht setzen.

2 von 3 Groß-Turnieren hat der 28-jährige Linksaußen mit Deutschland verpasst. Seit 2011 spielt er in der Nationalmannschaft, seitdem gab es zwei Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft. Bei der EM 2012 war Reus dabei, die anderen beiden Turniere verpasste er verletzungsbedingt. Besonders bitter: Im finalen Testspiel gegen Armenien (6:1), nur einen Tag vor dem Abflug zur WM 2014 nach Brasilien, zog sich Reus einen Teilriss des Syndesmosebandes zu - das WM-Aus.

3 Mal erzielte Reus das „Tor des Monats“ – und zwar alle in einem Jahr, und alle für verschiedene Mannschaften: im Januar 2012 für Borussia Mönchengladbach, im Juni für die deutsche Nationalmannschaft und im September für Borussia Dortmund. Den Rekord für die meisten Ehrungen in einem Kalenderjahr hält allerdings Lukas Podolski. 2005 schoss er viermal das schönste Tor eines Monats.

14 Spiele hat Marco Reus schon gegen den SV Werder bestritten, elf davon gewonnen und erst eins verloren. Die Niederlage kassierte er in der Saison 2010/2011, als er noch für Borussia Mönchengladbach kickte. Das ist lange her. Mit dem BVB hat der Nationalspieler noch keinen Punkt gegen Werder abgegeben, wenn er auf dem Platz stand. Alle neun Partien gewann Reus mit Dortmund. Außerdem schoss er gegen Werder zehn Tore und gab acht Assists.

540.000 Euro Strafe musste Reus wegen Fahrens ohne Führerschein blechen. Er war im März 2014 bei der Fahrt mit seinem Aston Martin Vanquish von der Polizei kontrolliert worden und konnte keinen Führerschein vorweisen. Im späteren Verfahren wurde er zu 90 Tagessätzen zu je 6.000 Euro verurteilt. Reus hatte dabei noch Glück: Mit 91 Tagessätzen wäre er vorbestraft gewesen. „Das war eine Dummheit“, sagte der BVB-Profi damals. „Ich habe meine Lehren daraus gezogen. So etwas passiert mir nie wieder.“

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