Sane nicht mit BVB-Stürmer vergleichbar

Bode - damals wie heute der Anti-Aubameyang

Marco Bode
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Marco Bode hält die Fälle von Lamine Sane und Pierre-Emerick Aubameyang für „nicht zu vergleichen“.

Bremen - Was bei Werder Bremen Streik-Profi Lamine Sane im Kleinen ist, ist bei Borussia Dortmund Skandal-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang im Großen.

Marco Bode, ehemaliger Nationalspieler und Vorsitzender des Werder-Aufsichtsrates, tadelt bei „RTL Nitro“ Aubameyangs Verhalten. „Ich kann das in vielerlei Hinsicht nicht verstehen“, sagte der 48-Jährige in der Sendung „100 Prozent Bundesliga - Fußball bei Nitro“.

„Für einen Club wie Dortmund zu spielen, vor diesem Publikum - erfolgreich zu sein, als Führungsfigur in der Offensive für dieses Spiel zu stehen, das wirft man aus meiner Sicht nicht weg - nicht für Geld und nicht für einen anderen Club“, sagte der Europameister von 1996, der als Spieler immer Werder Bremen die Treue gehalten hat und dessen eigene Karriere deshalb im krassen Kontrast zu den Aubameyangs der Fußball-Welt steht.

Bode über Sane: „Er hat die falsche Konsequenz gezogen“

Der BVB-Torjäger steht nach etlichen Eskapaden vor einem Wechsel zum FC Arsenal aus London. Kurz vor dem Rückrundenstart hatte der Gabuner in Dortmund eine Teamsitzung geschwänzt und war dafür aus dem Kader geflogen, es folgten weitere Provokationen. Ein Transfer könnte den Westfalen allerdings mehr als 60 Millionen Euro einbringen.

Lamine Sane bringt Werder keine Millionen mehr - und die Aufregung um den Senegalesen ist im Vergleich zum Trubel um Aubameyang auch kaum spürbar. „Nicht zu vergleichen“ seien die beiden Fälle, meint auch Bode. Sane sei Reservist, kein Top-Star und mit seiner Rolle bei Werder nicht mehr einverstanden gewesen: „Er ist nicht mehr der Stammspieler, der er mal war. Diese Unzufriedenheit ist okay, aber er hat die falsche Konsequenz daraus gezogen, er darf die Mannschaft nicht im Stich lassen", sagte Bode gegenüber der DeichStube.

(sid/csa/kni)

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Unterdessen wurde bekannt, dass bei den Stadion-Security von Werder Bremen und dem SC Paderborn zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet haben sollen.

Quelle: DeichStube

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