Die italienischen Medien feiern Eto‘o und verspotten Werder

Der Mann vom Mars langt zu

Werder-Bremen - MAILAND (kni) · Sollte Samuel Eto‘o eine Liste mit seinen Lieblingsgegnern führen, dann dürfte Werder Bremen von einem der letzteren Plätze an die Spitze gestürmt sein.

Vor fast genau vier Jahren hatte sich der Kameruner, damals noch in Diensten des FC Barcelona, im Weserstadion ohne Fremdeinwirkung einen Meniskusriss zugezogen. Fünf Monate musste Eto‘o zuschauen. Nun lief’s gegen Werder viel besser, der Angreifer erzielte seinen ersten Hattrick für Inter Mailand und bereitete auch noch den vierten Treffer zum 4:0-Sieg vor.

„Etoominator“ titelte die „Gazetta dello Sport“ – und der „Corriere dello Sport“ machte den Afrikaner kurzerhand zum „Marsmenschen“. Auch der 29-Jährige war total begeistert: „Es war ein großartiges Spiel. Wenn man gewinnt, dann ist man immer glücklich und wenn ich dann noch dabei Tore erziele – umso besser.“ Und Eto‘o hatte auch noch eine kleine Spitze für Ex-Coach Jose Mourinho (trainiert nun Real Madrid) parat: „Ich fühle mich wieder frei. Unter Mourinho war ich fast ein Abwehrspieler, aber wir haben gewonnen. Nun bin ich wieder Stürmer, und wir gewinnen weiter. Mit Rafael Benitez ist es besser als mit Mourinho.“ Und so urteilte die Zeitung „La Repubblica“: „Die Champions-League-Sieger haben wieder Spaß.“

Für die Werder-Profis hatten die italienischen Medien dagegen nur Hohn und Spott übrig und bezeichneten sie wahlweise als „Wachsfiguren“, „langsame Langläufer“ oder „weich wie Pudding“.

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