Vor dem vierten Bundesliga-Spieltag

Mainz 05 im Schnellcheck

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Jubelnde Mainzer

Bremen – Neustart bei Werder: Erstmals unter Interimstrainer Alexander Nouri treffen die Grün-Weißen am Mittwochabend auf Mainz 05. Der selbsternannte Karnevalsverein lieferte in der noch jungen Saison schon das ein oder andere Spektakel ab. Folgt an der Weser eine weitere verrückte Partie der Mainzer? Der Gegner im Schnellcheck.

Aktuelle Form (NUUS)
Die Mainzer verloren den Saisonauftakt nach einer soliden Vorstellung mit 1:2 bei Borussia Dortmund und verpassten im folgenden ersten Heimspiel der Saison den ersten Dreier. Gegen die TSG Hoffenheim verspielte das Team von Trainer Martin Schmidt einen 4:1-Vorsprung. Am Ende reichte es nur zu einem 4:4-Remis. In der Woche darauf feierten die 05er ihr Debüt in der Europa League, aber auch hier kamen die Mainzer vor eigenem Publikum nicht über ein Unentschieden gegen St-Etienne hinaus – 1:1. Besser machten sie es im dritten Bundesliga-Saisonspiel: Beim FC Augsburg gewannen die Schmidt-Schützlinge verdient mit 3:1. Mit vier Punkten aus drei Ligapartien steht Mainz aktuell im Soll.

Star der Mannschaft
In den letzten Jahren hob sich der Deutschtürke Yunus Malli immer stärker hervor. Der 24-Jährige sorgt vor dem gegnerischen Strafraum für viel Wirbel. Er sucht die Dribblings und setzt seine Teamkollegen mit genialen Pässen häufig gut in Szene. Malli, der mittlerweile acht Länderspiele für die türkische A-Nationalmannschaft auf dem Buckel hat, erzielte in der letzten Saison elf Treffer und legte vier weitere vor – war damit Topscorer der 05er. Zudem bestritt der Offensivmann alle 34 Bundesligaspiele der vergangenen Spielzeit.

Schmidts Schützlinge

Der Trainer
Martin Schmidt löste im Februar 2015 den Dänen Kasper Hjulmand ab und rettete die Mainzer damals nicht nur vor dem Abstieg, sondern führte die 05er in der darauf folgenden Saison erstmals in die Europa League. Der Erfolg kommt dabei nicht von ungefähr, die Handschrift von Trainer Schmidt ist deutlich zu erkennen. Der 49-Jährige setzt auf eine Vierer-Abwehrkette und eine einzige Spitze. Im Zentrum variiert der Coach gerne zwischen einem und zwei Sechsern, woraus sich ein 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 ergibt. Schmidt will bei Ballbesitz aus einer kompakten Defensive agieren. Das heißt: Die beiden Sechser sind in Zusammenarbeit mit dem Zehner für einen kreativen Spielaufbau zuständig. Offensivmann Yunus Malli genießt dabei viele Freiheiten.

Verletzte und gesperrte Spieler
Mainz-Coach Schmidt muss in der Partie an der Weser auf folgende sieben Spieler verzichten: Jose Rodriguez (Rotsperre), Andre Ramalho (Wadenverletzung), Niki Zimling (Kreuzbandriss), Danny Latza (Aufbautraining nach Adduktorenverletzung), Jairo Samperio (Innenbandverletzung im Knie), Emil Berggreen (Kreuzbandriss) und Gianluca Curci (Aufbautraining nach Muskelriss in der Wade).

So lief das Spiel in der Rückrunde 2015/16 
Im letzten Aufeinandertreffen trennten sich Werder und Mainz im Weserstadion mit 1:1 (1:1). Julian Baumgartliner brachte die Gäste mit dem ersten Torschuss nach 38 Minuten in Führung. Werder zeigte sich davon unbeeindruckt und glich noch Sekunden vor dem Halbzeitpfiff aus: Claudio Pizarro traf vom Elfmeterpunkt (45.). In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel. Bremen kam zwar mutiger aus der Kabine, doch fehlte dem Team von Skripnik die Durchschlagskraft in der Offensive, sodass es bei einem leistungsgerechten Remis blieb.
kso

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