„Alles richtig gemacht“

Lukimyas Plan geht voll auf

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Assani Lukimya (Bild) freut sich über das Vertrauen von Werder-Trainer Thomas Schaaf. ·

Bremen - Er hatte es sich alles andere als leicht gemacht. „Ich habe viel nachgedacht, mit dem Trainer, der Familie und Freunden gesprochen – aber letztlich war es allein meine Entscheidung“, erinnert sich Assani Lukimya und stellt mit einem zufriedenen Lächeln fest: „Ich habe alles richtig gemacht.“

Der 27-jährige Kongolese hatte eine Einladung zum Afrika-Cup in Südafrika vorliegen, sagte aber ab. Er wollte sich bei Werder empfehlen und durchsetzen – und dieser Plan geht auf. Beim HSV durfte er von Beginn an ran (und traf sogar), zuletzt gegen Hannover stand er wieder in der Anfangsformation – obwohl sein Konkurrent Sebastian Prödl, die bisherige Stammkraft, fit ist. „Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, das zahlt sich jetzt aus. Ich wusste, dass meine Chance kommt“, sagt Lukimya.

Er hat sich in den vergangenen Wochen das Vertrauen von Coach Thomas Schaaf („Luki macht seine Sache gut“) erarbeitet. „Es ist ein geiles Gefühl, wenn man seine Leistung bringt und das dann auf diese Weise vom Trainer honoriert wird“, strahlt Lukimya, der seinen aktuellen Status als Stammkraft in dieser Woche weiter festigen kann. Der kantige Innenverteidiger trainiert in Bremen, während Prödl bei der österreichischen Nationalmannschaft weilt und sich nicht aufdrängen kann.

Lukimya weiß das, er will sich nun aber keinesfalls zurücklehnen: „Wir sind auf meiner Position sehr gut besetzt. Ich bin drin im Team – und werde alles tun, um auch drin zu bleiben.“ · mr

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